Aktuelles
Groove und Funk bestimmen den Stadtwerkeabend 2010
Party auf dem Kaiserplatz am 14. August 2010
„Super Stimmung und viele fröhliche Gesichter, das verspricht in diesem Jahr der Stadtwerkeabend beim Jubiläumsfestival der Dürener Jazztage zu werden. Jazzclubvorsitzender Rolf Delhougne ist sich sicher, dass die SWD genau den richtigen Musikmix für eine ausgewachsene Party präsentieren.

Kaum ist die Annakirmes in diesem Jahr vorbei, gibt es mit den Dürener Jazz-tagen direkt im Anschluss wieder einen richtigen Leckerbissen für die Musik-freunde an der Rur. Seit 2006 sind die Stadtwerke Düren mit einem eigenen Abend beim Festival vertreten. Jeff Cascaro, Triband, Ulita Knaus, Bahama Soul Club und Pee Wee Ellis fest. Clare Teal waren die Highlights bisher.
„Zum 2 x 10. Jubiläum der Jazztage haben wir für den Stadtwerkeabend 2010 anspruchsvolle Jazzmusik zum Feiern und Spaßhaben im Gepäck“, bestätigt SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke. „Unsere Gäste dürfen sich auf einen außergewöhnlichen Abend im Herzen unserer Stadt freuen.“
Und so steppt am Samstag den 14. August der Soul-Bär zur Dancenight „Power’n’Jazz“ auf dem Kaiserplatz. Kollektive Energie, perfekt aufeinander abgestimmte Musiker und zwei außergewöhnliche Bands werden richtig Bewegung in die Dürener Innenstadt bringen. Soul, Funk, Motown, afro-amerikanische Elemente, Hip Hop, Reggae, Balkan-Beat und modernen Pop-Rhythmen sind dabei die Zutaten eines großen Abends.
Stadtwerkeabend „Power’n’Jazz“ –14. August 2010
ab 18 Uhr: Boogie Wonder Stars
ab 20 Uhr: Brooklyn Funk Essentials
Boogie Wonder Stars - mehr als nur eine Vorgruppe

6 Grammys, 14 goldene und Platin Alben, Aufnahme in die Rock´n Roll Hall of Fame – dies ist die beeindruckende Bilanz einer der größten Disco und Pop Bands aller Zeiten: „Earth, Wind & Fire“. Unvergessen sind ihre Hits wie „September“, „Fantasy“ oder „Boogie Wonderland, die die Menschen auf jeder Feier zum Tanzen zu bringen.
Schon die ersten Takte lockten die Jünger des frischen Motown Sounds auf die Tanzböden überall auf der Welt.
Das liegt nicht nur am eingängigen Groove, sondern vor allem auch am einmaligen Sound dieser Band durch die starke Bläsergruppe – die Phenix Horns. Ein markantes Merkmal ihres Sounds ist der Falsett-Gesang ihres Sängers. Ende der 70er und zu Beginn der 80er wurde natürlich nichts programmiert sondern alles live von Hand aufs Band gebracht. Und natürlich tourte und tourt man immer noch durch die Welt, um mit großer Besetzung fantastische Konzerte zu geben.
Genau diesen Sound bringen die Boogie Wonder Stars live auf die Bühne. Ohne Sequenzer Programmierung und mit echtem Schweiß groovt es wie beim Original. Vom Bass über Gitarre, Keyboards bis zu Schlagzeug und Percussion wird alles live von Hand gespielt. Und natürlich spielen auch die Bläser live: 2 Trompeten, Saxophon und Posaune sorgen für einen satten Brass Sound und echtes Party Feeling das jede Discokugel zum Glänzen bringt. Professioneller Gesang von Frontfrau Juliane Pasternak und Frontmann Marco Matias runden das Ganze ab.
Es war nicht einfach, professionelle Musiker zu finden, die ein entsprechendes Niveau besitzen und bereit sind, sich auf solch ein großes Projekt einlassen. 2 Jahre an Vorbereitung gingen ins Land, bis die Boogie Wonder Stars in ihrer jetzigen Formation spielbereit waren. Spätestens nach ihrem furiosen Auftritt als Supporting Act auf der Bonner Museumsmeile für Joss Stone im Juli 2009 spürt man den Enthusiasmus jedes einzelnen, genau diese Musik zu spielen und die Freude, mit einer großen Besetzung auf der Bühne zu stehen.
Fast alle Musiker haben einen professionellen Background und arbeiten seit Jahren in verschiedenen Formationen. Bemerkenswert ist hier die Karriere von Sänger Marco Matias, der nicht nur in seinem Heimatland Portugal einige Fernsehauftritte absolvierte, sondern auch in der ZDF Show „Die Deutsche Stimme 2003“ zu den Finalisten gehörte und einen fantastischen 2ten Platz belegte. Zusammen mit Nicole Süßmilch - Teilnehmerin von „Deutschland sucht den Superstar“ – nahm er am Vorentscheid zum Eurovision Song Contest in Deutschland (2ter Platz) und mit six4one in der Schweiz teil, wo er jeweils Songs von Ralph Siegel interpretierte. Im Herbst 2005 veröffentlichten Marco und Nicole gemeinsam die Single, Titel „Rhythm of Love“.
Unter dem Namen „Joule“ veröffentlichte Sängerin Juliane Pasternak 2005 mit ihrer Elektropop Formation bereits die CD „Glücksgriff“ und arbeitet als Dozentin für Gesang in Köln.
20:00 Uhr: Die Party kann beginnen mit den Brooklyn Funk Essentials (USA)

Ein Künstlerkollektiv – Seiner Zeit voraus
Lassen Sie nicht vom Namen täuschen: Brooklyn Funk Essentials ist ein globales Tanzereignis, das ohne Umwege in die Beine geht. Entstanden sind Sie im New Yorker Schmelztiegel verschiedenster Kulturen.
Brooklyn Funk Essentials dreht hemmungslos Jazz, Hip Hop, Dancehall, Reggae, Dub, House, Balkan-Beat, Ska und Disco durch den musikali-schen Fleischwolf, bei der man sich nur schwer ruhig halten kann.
Aus der Anfang der 90er gegründeten Jamsession-Spaß-Zusammenrottung aus Musikern, Rappern, Dub-Poeten und DJs wurde ei-ner der damals heißesten Acts im “Big Apple“.
Anfänge: „Aufräumen ist zuweilen keine schlechte Idee. Im vorliegenden Fall gibt die Ordnungsliebe des Produzenten Lati Kronlund den Ausschlag für ein Projekt, das noch viele Jahre später weltweit für Begeisterung sorgt. Aus zu Sessionzwecken zusammen gewürfelten Musikern entwickeln sich die Brooklyn Funk Essentials, ein Künstlerkollektiv, das Genre-Grenzen über-springt: "Cool und stetig und einfach".
Eigentlich habe er sich lediglich entspannen wollen, so Kronlund gegenüber dem Magazin Intro. Zu diesem Zweck kramt er zu Beginn der 90ern im Studio seines Kollegen Arthur Baker in Jersey herum und schwelgt in einer Flut alter Aufnahmen. Er stößt auf unveröffentlichte Raritäten von Dizzy Gilespie, Maceo Parker, Tower Of Power und ähnlicher Kaliber. "Ich glaube, dass in den 80ern sehr viel gute Musik durch fehlendes Einfühlungsvermögen seitens der Produzenten zerstört wurde", ist Kronlund vom Gehörten jedoch wenig überzeugt. "Also habe ich mich an die alten Sachen gesetzt und auf deren Grundlage, das heißt, den Soli, neue Stücke entworfen. So kam die Sache ins Rollen." Arthur Baker ist bald ebenfalls von der Idee angetan und Beide begannen ihre Ideen umzusetzen. Sie luden Freunde aus der der New Yorker Hip-Hop, Jazz und Poetry-Szene ein, um mit ihnen zu Jammen. Zu den beiden Instrumentalisten gesellen sich rasch die DJs Jazzy Nice und Smash sowie Vokalisten unterschiedlicher Ausrichtungen.
Aus der ursprünglich losen Gruppierung kristallisiert sich nach und nach ein feste Bandbesetzung heraus, das seit 1993 als Brooklyn Funk Essentials firmiert und als 12-köpfige Musikerkollektiv aus Sängern, Rappern, Dub Poets und Dj's zu einer der heißesten Bands in New York avancierte. Ihre Mischung aus Funk Rap, Dub, Jazz, Folk und Hip-Hop und die Philosophie dahinter: Menschen aus vielen verschiedenen Hintergründen, die musikalisch und kulturell zusammenarbeiten, um eine neue Sache zu schaffen. So wie der kleine Mikrokosmos in Brooklyn.
Die Band Hanifah Walidah, auch bekannt als Sha-Key, Stephanie McKay, Raggamuffin-MC Papa Dee und Joi Cardwell teilen sich das Mikrofon. Zudem holt Bassist Kronlund zwei Dub-Poeten ins Boot: "Ich hatte das Gefühl, dass es genügend Rapper im Acid-Jazz-Bereich gibt. Da ich persönlich die Dichtung von Künstlern wie Everton Sylvester oder David Allen sehr gut finde, wagte ich das Experiment, sie zu der Musik sprechen zu lassen. Es kam gut an!"
Die Band mit Josh Roseman (Posaune), Bob Brockmann (Trompete), Paul Shapiro (Saxofon & Flöte), Yancy Drew und Tony Allen (Drums), Steely Dans E.J. Rodriguez und Danny Sadownic (Perkussion), Desmond Foster und Masa Shimizu (Gitarre), ATN Stadwijk und Yuka Honda (Keyboard), Bill Ware (Vibrafon) und die DJ’s Jazzy Nice und Smash an den Turntables sorgten für den üppigen Sound.
Debüt Ihr Debüt-Album "Cool and Steady and Easy" (1994) landete mit der reggaelastige Coverversion des Pharoah Sanders’ Klassikers "The Creator Has a Master Plan" einen ersten Underground-Hit und kam bis in die Top 20. Bereits auf diesem ersten Album arbeiteten Größen wie Maceo Parker, The Tower of Power Horns und Dizzy Gillespie mit und wurde von Billboard als ”Best R&B Album Of The Year 1995” ausgezeichnet. Das Stück "Bop Hop" wurde in einer Nike-Werbung verwendet und auch "Take The L Train" war in der Fernsehwerbung von Hennessy Cognac zu hören. Neben den Auftritten in den New Yorker Clubs begann die Band weltweit auf Tour zu gehen, unter anderem gemeinsam mit mit Jamiroquai, James Brown, The Roots und Ben Harper auf.
Beim Fuji Jazz Festival in der Türkei traten die Brooklyn Funk Essentials als Headliner auf und sicherten sich besonders in der Türkei eine starke Fangemeinde. Das Konzert war ein so großer Erfolg, dass die Band ihr zweites Album zusammen mit der elfköpfigen türkisch-rumänischen Band Laço Tayfa aufnahm. Es war ein Meilenstein für eine Kulturen übergreifende Kollaboration. In der Türkei trat die Band daraufhin nur noch in großen Stadien auf. Das von türkischer Volksmusik beeinflusste Album "In The Buzzbag" erscheint 1998 und wird für einen Grammy nominiert. Die authentischen orientalischen Klänge stammen vom türkischen Klarinettisten Hüsnü Senlendirici.
Durch die Mischung mit der Volksmusik verschiedener Nationen und die Mitarbeit namhafter Künstler konnten sich Brooklyn Funk Essentials weltweit einen Namen machen. Gleich drei Tracks finden zwei Jahre später Eingang in den Soundtrack zu Fatih Akins Kino-Film "Im Juli" mit Moritz Bleibtreu.
Das dritte Album "Make Them Like It" von 2000 knüpfte an das Debut an: Eine gelungene Mischung aus Funk, Latin, Reggae, Jazz, House, Dub, Electro und Hip Hop mit den Songs "I Got Cash", "Mambo Con Dance Hall" und "Woman Thing". Nach der Welt-Tournee 2001 nahm die Band eine Auszeit und die Mitglieder starteten verschiedene Solo-Projekte. Ganz lassen können oder wollen sie es aber auch nicht: 2006 entschließt sich der Kern der Gruppe, sich mit einem Elektro- und Dub-Programm als Soundsystem aufzumachen. Dies bleibt allerdings eine kurze Episode in der Band-Geschichte.
Rückkehr Ende des Jahres ist die Rückkehr zum bewährten Funk-Line-Up beschlossene Sache. Neben Lati Kronlund am Bass sind nach wie vor Hanifah Walidah, Papa Dee und Everton Sylvester am Start. Desmond Foster spielt die Gitarre, Yancy Drew Schlagzeug und Philippe Monrose sorgt für die Percussions. Iwan van Hetten an Trompete und Keyboards macht die Truppe komplett.
Auf einer erneuten Tournee rund um den Erdball erwacht die Lust am Produzieren: In New York, Paris, Amsterdam, Stockholm und Istanbul entstehen aktuelle Songs. Zum 15. Band-Jubiläum bescheren sich die auferstandenen Brooklyn Funk Essentials mit "Watcha Playin'" 2008 einen brandneuen Longplayer.
Besetzung
Papa Dee - vocals
Desmond Foster - vocals, guitar, keyboards & drums
Lati Kronlund - bass, guitar, keyboards
Yancy Drew Lambert - drums & vocals
Philippe Monrose - drums & percussion
Everton Sylvester - vocals
Hanifah Walidah - vocals
Iwan Van Hetten - keyboards, trumpet & vocals
Paul „Ziggy“ Zerang - sound
Erik Hausler - saxes and flute
Aktuelle CD "Watcha Playin’" (2008)
Die Stadtwerke Düren GmbH ist der Energie- und Wasserversorger der Stadt Düren und der Gemeinde Merzenich. Sie bietet ihren rund 60.000 Kunden Strom, Gas, Wasser und damit verbundene Dienstleistungen aus einer Hand. SWD beschäftigen rund 260 Mitarbeiter, davon 20 Auszubildende. In den Jahren 2008, 2009 und 2010 wurde das Unternehmen wiederholt vom Energieverbraucherportal zum TOP-Lokalversorger ausgezeichnet. Das Umweltmanagementsystem der SWD entspricht der international geltenden Umweltnorm DIN EN ISO 14001, zertifiziert durch den TÜV Nord. Das Unternehmen ist zudem TSM zertifiziert.
Für Rückfragen:
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Fax. 02421 126-202
E-Mail: juergen.schulz@stadtwerke-dueren.de
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