Energielexikon

Jedes Fachgebiet besitzt auch seine eigene Fachsprache. In unserem Energielexikon finden Sie kurze Erklärungen zu einer Vielzahl von Fachbegriffen aus den Bereichen Strom, Gas und Wasser. Die Begriffe sind alphabetisch sortiert – von A wie Abrechnung bis Z wie Zähler.

Konnten Sie Ihren gesuchten Begriff nicht finden?
Dann schreiben Sie uns eine E-Mail an kontakt@stadtwerke-dueren.de. Wir nehmen ihn so bald wie möglich auf.

  1. A
  2. B
  3. C
  4. D
  5. E
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  7. G
  8. H
  9. I
  10. J
  11. K
  12. L
  13. M
  14. N
  15. O
  16. P
  17. Q
  18. R
  19. S
  20. T
  21. U
  22. V
  23. W
  24. X
  25. Y
  26. Z

A

Abrechnung

Das Entgelt für Abrechnung beinhaltet die Kosten für die Rechnungsstellung des Netzbetreibers.

Abschlag

Die Höhe der zu zahlenden Teilbeträge wird anhand der aktuell gültigen Preise auf der Grundlage des Vorjahresverbrauches errechnet.

B

Batterie

Eine Batterie ist ein elektrochemischer Energiespeicher und ein Wandler. Bei der Entladung wird gespeicherte chemische Energie durch die elektrochemische Redoxreaktion in elektrische Energie gewandelt. Die umgewandelte Energie kann von einem vom Stromnetz unabhängigen elektrischen Verbraucher genutzt werden.

Umweltfreundlich sind wiederaufladbare Batterien, die zudem noch den Geldbeutel entlasten.

Baukostenzuschuss

Zahlung bei Neuanschluss des Kunden
Als Baukostenzuschüsse (BKZ) werden einmalige Zahlungen des Kunden für die Errichtung, Erweiterung oder Verstärkung des vorgelagerten Verteilnetzes im Zuge eines Neuanschlusses des Kunden oder einer Anschlusserweiterung (Leistungserhöhung) bezeichnet. Die BKZ dienen der angemessenen Beteiligung der Nutzer dieser Anschlüsse zur teilweisen Abdeckung der bei wirtschaftlicher Betriebsführung notwendigen Kosten für die Erstellung des Netzes. Baukostenzuschüsse werden meist zusammen mit den Anschlussbeiträgen erhoben, die sich auf den unmittelbaren Netzanschluss beziehen. Ihre Erhebung basiert auf der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) und Niederdruckanschlussverordnung (NDAV).

Baustrom

Baustrom (auch Baustellenstrom genannt) wird von den Energieversorgern bereitgestellt, wenn noch kein Hausanschluss vorhanden ist. Baustellenstrom/Baustrom ist in der Regel wesentlich kostenintensiver als der Bezug von Strom über einen Hausanschluss.

Bedarfsausweis

... für Wohngebäude

Um den Energieverbrauch des Hauses zu ermitteln kann neben einer Erfassung des Verbrauchs auch der Energiebedarf des Hauses ermittelt werden. Das Ergebnis wird im sogenannten Bedarfsausweis dargestellt. Hierzu wird aus allen Kenndaten der Gebäudehülle (Außenwände, Dach, Fenster, Bodenplatte, Keller) sowie der Heizungsanlage der Energiebedarf des Hauses unter normierten Bedingungen errechnet. Das Nutzerverhalten, was sich im tatsächlichen Verbrauch widerspiegelt spielt hier keine Rolle.
Der Vorteil dieser Rechenmethode ist der, dass tatsächlich das Haus als solches bewertet werden kann und nicht das Nutzerverhalten der Bewohner. Sie setzt allerdings eine umfangreiche Datenerhebung durch einen Fachmann vorraus, was aufwendiger und somit teurer ist als die Verbrauchserfassung beim Verbrauchsausweis. Weiterhin können Modernierungsvorschläge gezielter gemacht werden, da bei der Datenerhebung gleich die Schwachstellen des Hauses klar deutlich werden.

Der Bedarfsausweis ist für Neubauten Pflicht. Für Bestandsgebäude wird er ab 01.10.2008 für die Häuser Pflicht, die vor 1978 erbaut sind und nicht mehr als vier Wohneinheiten haben.


... für Nichtwohngebäude

Bei Nichtwohngebäuden werden im Vergleich zum Wohngebäude deutlich mehr Gebäudedaten erhoben.

So werden neben den Daten der baulichen Hülle und der Heizungsanlage auch die jeweiligen Nutzungen im Gebäude mit berücksichtigt.
Auch Lüftungs- und Kühlanlagen sowie die Beleuchtung des Hauses fließen in den Energieeffizienzwert mit ein.
Das Ergebnis ist ein Wert, der mit einem fiktiven Referenzgebäude (was dem heutigen Stand der Technik entspricht) verglichen wird.

Der Bedarfsausweis für bestehende Nichtwohngebäude ist freiwillig. Da alle wichtigen energierelevanten Daten erfasst werden, können mit ihm jedoch sehr gezielte Energieeinsparungsvorschläge - angefangen von einer effektiveren Dämmung über bessere Heiz- und Kühlsysteme bis hin zur Wahl der Leuchtmittel - gemacht werden.

Biogas

Gas mit biologischen Ursprung, aus Vergärung
Gas z.B. aus Bioabfallvergärungsanlagen, welches zur Erzeugung von Strom und Wärme verwendet wird. Biogas entsteht bei der bakteriellen Zerstörung von organischen Stoffen. Es besteht vorwiegend aus Methan (ca. 60 %) Kohlendioxid (ca. 35 %) sowie Stickstoff, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff. Bevor es als Heizgas verwendet wird, wird es teilweise entschwefelt.

Biomasse

Durch Pflanzen oder Tiere anfallende/erzeugte organische Substanz
Biomasse ist die gesamte durch Pflanzen oder Tiere anfallende/erzeugte organische Substanz. Beim Einsatz von Biomasse zu energetischen Zwecken - also zur Strom-, Wärme- und Treibstofferzeugung - wird zwischen nachwachsenden Rohstoffen oder Energiepflanzen und organischem Abfall unterschieden.

Biomassekraftwerk

Mit Biomasse erzeugter Strom oder Wärme in einem Kraftwerk.
Ein Biomassekraftwerk (BMKW) erzeugt Strom und/oder Fernwärme bzw. besser Nahwärme durch die Verbrennung von Biomasse Wird nur Wärme erzeugt, spricht man von Biomasseheizwerk (BMHW), wird neben Strom auch Wärme abgegeben, von Biomasseheizkraftwerk (BMHKW). Häufig besteht die Biomasse aus Holz, dann spricht man von Holz(heiz)kraftwerk (HHKW bzw. HKW).

Blindarbeit

Neben der Wirkarbeit entstehende Arbeit, die die Übertragungskapazitäten einschränkt
Beim Einsatz von Transformatoren, Motoren oder ähnlichen Induktivitäten oder Spulen wird Blindarbeit erzeugt, die über die Stromleitungen transportiert werden muss. Diese Blindarbeit wird nicht im klassischen Sinne verbraucht, sondern pendelt zwischen Erzeuger und Verbraucher hin und her. Diese Pendel (Blind-)Arbeit belastet die Transportleitungen und reduziert damit deren Übertragungskapazität. Im Auftrag des Netzbetreibers wird durch Kraftwerke Blindarbeit erzeugt, die der von den Kundenanlagen erzeugten Blindarbeit entgegengerichtet ist und diese teilweise kompensiert. Des weiteren sind mit dem Transport der Blindarbeit Verluste verbunden.
Die Kosten für Blindarbeit sind merklich niedriger als die Kosten für Wirkarbeit. Zudem werden sie nicht auf die gesamte Menge der gelieferten Blindarbeit gerechnet.

Blindleistung

Teil elektrischer Leistung, der bei Wechselstrom nicht in Arbeitsleistung übergeht
Die Blindleistung ist ein Teil der elektrischen Leistung, der bei Wechselstrom nicht in die tatsächliche Arbeitsleistung übergeht.

Brennstoffzellen

Aggregat zur Strom- und Wärmeerzeugung
Die Brennstoffzelle ist ein Aggregat, in dem - mit hohem Wirkungsgrad und daher geringerem CO2-Ausstoß - aus chemischer Energie (in Form von Erdgas, Methanol, Benzin usw.) Strom und Wärme erzeugt wird. Über einen Katalysator und bei Betriebstemperaturen von 800 bis 1000 Grad ionisiert der Luftsauerstoff, gibt Elektronen an die Anode ab und reagiert chemisch mit dem Wasserstoffgas. Zwischen Anode und Kathode fließt 506 Die direkte Umwandlung in elektrische Energie und Wärme erfolgt somit in einer kontrollierten Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff; als Endprodukt entsteht im wesentlichen Wasserdampf, der im Unterschied zu anderen Abgasen kein Kohlendioxid enthält und somit nicht zum Treibhauseffekt beiträgt. Zur Zeit werden mehrere erdgasbetriebene Brennstoffzellen bei Energieversorgungsunternehmen getestet, um diese umweltschonende Technik weiter zu entwickeln und Aussagen über die Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit zu erhalten. Die Brennstoffzelle für Pkw und Autobusse befindet sich ebenfalls in der Entwicklung. Der Antrieb der Fahrzeuge erfolgt dabei über einen Elektromotor, den die Brennstoffzelle mit Strom versorgt.

Brennwert

Der Brennwert (Ho,n) eines Gases ist die Wärme, die bei vollständiger Verbrennung eines Kubikmeters Gas - gerechnet im Normzustand - frei wird, wenn die Anfangs- und Endprodukte bei gleichbleibendem Druck eine Temperatur von 25°C haben und das bei der Verbrennung entstandene Wasser flüssig vorliegt.

Brennwertfaktor

Gibt den Wärmeinhalt je Kubikmeter Gas an
Unter Bezugnahme auf die Bundestarifordnung Gas und das Gesetz über Einheiten im Messwesen wurde in den 60er Jahren von der volumetrischen (m³) zur thermischen (kWh) Abrechnung von Gas übergegangen. Die Umrechnung der am Zähler angezeigten Kubikmeter in Kilowattstunden erfolgt durch Multiplizierung der verbrauchten Kubikmeter mit dem Brennwertfaktor, der den Wärmeinhalt je Kubikmeter Gas angibt. Der Brennwertfaktor wird aus dem mittleren Brennwert des im Abrechnungszeitraum gelieferten Gases ermittelt. Die Ermittlung des Abrechnungsbrennwertes erfolgt anhand festgelegter und für die Gasversorger verbindlichen Kriterien (Technische Regel - Arbeitblatt G685 [4/93] des DVGW).

Brennwertgeräte

Wärmeerzeuger
Mit Brennwertgeräten wird die Möglichkeit genutzt, aus dem Brennstoff mehr Energie zu gewinnen, als es mit konventionellen Kesseln denkbar war. Dieser Mehrwert wird aus der Kondensationswärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes gewonnen. Dabei sinkt die Abgastemperatur von bisher üblichen 160 °C auf ca. 30 °C bis 40 °C.

Brennwertkessel

Heizkessel für Warmwasserheizungen
Ein Brennwertkessel ist ein Heizkessel für Warmwasserheizungen, der den Energieinhalt des eingesetzten Brennstoffs nahezu vollständig nutzt. Der Unterschied zu konventionellen Kesseln besteht darin, dass Brennwertkessel auch die Kondensationswärme des Abgases weitgehend nutzen. So erreichen Brennwertkessel heizwertbezogene Wirkungs-/ Nutzungsgrade von über 100%. Physikalisch sinnvoller ist jedoch der Bezug auf den Brennwert, ein idealer Brennwertkessel ohne Verluste erreicht einen brennwertbezogenen Wirkungs-/ Nutzungsgrad von genau 100%.

Bundeskartellamt

Amt für Wettbewerbsschutz
Zuständig für den Wettbewerbsschutz ist das zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gehörende Bundeskartellamt Grundlage seiner Tätigkeit ist das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), das seit dem 1. Januar 1958 gilt und bisher sechsmal novelliert wurde. Daneben kann das Bundeskartellamt europäisches Wettbewerbsrecht anwenden, soweit die Europäische Kommission nicht selbst tätig wird.

Das Bundeskartellamt hat im Rahmen des Kartellrechts unter anderem einen Bericht zur Reichweite der kartellrechtlichen Eingriffsnormen für die Überprüfung der Höhe der Entgelte für die Nutzung der Stromnetze und die kartellrechtliche Relevanz von den Netzzugang behindernden Verhaltensweisen der Stromnetzbetreiber vorgelegt.

Bundesnetzagentur

Regulierungsbehörde
Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (BnetzA) informiert über den deutschen Elektrizitäts-, Gas-, Telekommunikations- und Postmarkt, die rechtlichen Grundlagen und über wichtige Verbraucherrechte in diesen innovativen Märkten. Ab 01. Januar 2006 übernimmt die Bundesnetzagentur die Aufsicht über den Wettbewerb im Bereich der Eisenbahnschienennetze. Mit dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) wurde der Bundesnetzagentur die Regulierung im Bereich der Elektrizitäts- und Gasversorgung übertragen. Ziel der Regulierung ist die Schaffung eines wirksamen und unverfälschten Wettbewerbs bei der Versorgung mit Elektrizität und Gas Die Bundesnetzagentur hat daher unter anderem die Aufgabe, einen diskriminierungsfreien Netzzugang zu gewährleisten und die von den Unternehmen erhobenen Netznutzungsentgelte zu kontrollieren. Ein diskriminierungsfreies, preisgünstiges Angebot der Durchleitung von Strom und Gas für alle Nachfrager wird für eine verstärkte wettbewerbliche Situation auf diesen wichtigen (Vorleistungs-) Märkten sorgen. Dies soll in der letzten Konsequenz auch den Endverbrauchern nicht nur durch größere Auswahlmöglichkeiten bei den Energielieferanten, sondern auch in Form günstigerer Energiepreise zugute kommen.

D

Durchschnittshöchstpreis

Zu Ihrem Vorteil wird der zu zahlende Preis pro Kilowattstunde bei einem geringen Stromverbrauch auf den Durchschnittshöchstpreis begrenzt. Dieser liegt zwar wenige Cent über dem gewöhnlichen Verbrauchspreis für eine Kilowattstunde, dafür entfällt aber der feste Leistungspreis (Teil des jährlichen Grundpreises).

E

Emissionshandel

Emissionen werden durch sogenannte Emissionszertifikate handelbar gemacht. Ein Emissionszertifikat erlaubt es dem Besitzer, eine bestimmte Menge eines problematischen Stoffes freizusetzen. Sinnvollerweise werden Emissionszertifikate im Umfang der tolerierten Gesamtemissionen durch eine entsprechende Behörde ausgegeben oder verkauft. Die Handelbarkeit der Zertifikate erlaubt einerseits denjenigen, die durch eine Optimierung von Produktionsprozessen Emissionen einsparen, diese Zertifkate auf dem Zertifikate-Markt zu verkaufen und damit Geld zu erwirtschaften. Unternehmen, für die eine Optimierung mehr Kosten verursacht, als der Kauf von Zertifikaten, können damit ihre Gesamtkosten optimieren. Ziel dieser Handelbarkeit ist die Flexibilisierung der Maßnahmen: Jedes Unternehmen soll entscheiden, wann es in Reduktionsmaßnahmen bzgl. der Emissionen einsteigt. Z.Bsp. der Staat kann durch eine stetige Reduktion der ausgegebenen Emissionszertifikate die nationalen Emissionen kontinuierlich herunterfahren. Je knapper die Zertifikate auf dem Markt sind, desto teuerer werden sie -- Maßnahmen zur Emissionsminderung werden immer interessanter. Diese Handelbarkeit verbindet die Setzung von Rahmenbedingungen für die Wirtschaftsunternehmen mit einer Entscheidungsbandbreite innerhalb der Unternehmen auf vorzügliche Weise und trägt den Zeitskalen für tiefgreifende Änderungen -- einige Jahrzehnte -- Rechnung.

Energieausweis (Kurzfassung)

Jeder Autobesitzer kennt den Benzinverbrauch seines Fahrzeugs. Auch beim Kauf von Kühlschrank & Co. ist es längst selbstverständlich, den Verbrauch, nämlich den von Energie, zu checken. Nun wird auch für bestehende Wohnungen und Häuser der Energieverbrauch kenntlich werden.

Der Energieverbrauch eines Gebäudes
Mit Beginn des Jahres 2006 verpflichtet die EU-Gebäuderichtlinie die Mitgliedsstaaten, einen Energiepass für Gebäude einzuführen. In Zukunft muss jeder Gebäudeeigentümer beim Verkauf seiner Immobilie oder bei einem Mieterwechsel einen solchen Gebäude-Energiepass vorlegen. Dieser Energiepass enthält grundlegende Aussagen über die energetische Qualität des Gebäudes und hilft dabei, die Höhe der zukünftigen Energie- bzw. Nebenkosten abzuschätzen. Wer ein Haus kauft oder eine Wohnung mietet, hat dann das Recht, sich vor Abschluss eines Kauf- bzw. Mietvertrags von der energetischen Qualität des Gebäudes zu überzeugen.
Der Energiepass informiert Verbraucher objektiv, ermöglicht einen unkomplizierten Vergleich des energetischen Zustands von Gebäuden und zeigt Einsparpotenziale, also Modernisierungsmöglichkeiten auf. Auch der jährliche Energieverbrauch wird dargestellt. Vorteil für den Eigentümer ist, er weiß sein Haus energetisch einzuordnen, Verbesserungsmöglichkeiten sind ersichtlich. Der Mieter kann Wohnungen vor Bezug vergleichen, Auswirkung auf Nebenkosten einschätzen und die behaglichere Wohnung auswählen.

Energiesparen

Es gibt 3 gute Gründe, Energie zu sparen:

Energie ist eine wertvolle Ressource, die heute vorwiegend aus den begrenzt vorhandenen und zeitweise knappen fossilen Brennstoffen Kohle, Erdöl und Erdgas gewonnen wird.

Energie kostet Geld -- Energie sparen heißt Geld sparen!

Jeglicher Umgang mit Energie setzt Giftstoffe und Treibhausgase frei. Besonders der Ausstoß der Treibhausgase, die für den Klimawandel durch den Treibhauseffekt mitverantwortlich sind, muß schnellstmöglich drastisch reduziert werden, allen voran das Kohlendioxid.

Energieversorgung

Mit Energieversorgung wird die Gesamtheit der Systeme bezeichnet, die in einem geographischen Raum dazu dienen, Energie für die Nutzung durch technische Systeme bereitzustellen.
So gibt es verschiedene Ebenen anfangend bei Einzelsystemen über kommunale Energieversorgungen bis hin zu übernationalen Energieversorgungen.

Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)

Das EnWG regelt den Strom- und Gasmarkt.

Das Ziel des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) ist die Liberalisierung von Storm- und Gasmarkt sowie eine möglichst sichere, preisgünstige und umweltverträgliche Energieversorgung. Um Wettbewerbsverhältnisse auf dem leitungsgebundenen Energiemarkt herzustellen, schreibt das Gesetz einen freien Netzzugang vor. Das heißt, der Besitz der Leitungs- und Rohrnetze wurde nicht berührt, allerdings muss der Transport von Gas bzw. Strom von den Netzbetreibern gegen ein Entgelt durchgeführt werden.

Das EnWG unterscheidet die Erzeugung, den Transport und die Verteilung der Energieträger und schreibt für diese Bereiche getrennte Rechnungslegung vor, welche im internationalen Sprachgebrauch auch als "Unbundling" bezeichnet wird. Da mit dieser Maßnahme noch keine ausreichende Transparenz der angesetzten Kostenbestandteile realisiert wird, diskutiert man auf EU-Ebene, ob "legal unbundling" vorgeschrieben werden sollte.

Im Gegensatz zu anderen Staaten wurde der Energiemarkt in Deutschland nicht schrittweise geöffnet, sondern mit in Kraft treten des Gesetzes wurde den Energieverbrauchern die freie Wahl des Lieferanten eingeräumt.

Am 13.07.2005 trat das "Zweite Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts" in Kraft (BGBl. Teil I, S.1953 vom 12.07.2005). Als Kernelement enthält das Gesetz Vorgaben zur Regulierung und Entflechtung der Energieversorgungsnetze. Damit werden zugleich Richtlinien der Europäischen Union für diesen Bereich umgesetzt.

Das Gesetz ist darüber hinaus die Grundlage für die vier am 29.07.2005 in Kraft getretenen Verordnungen zum Netzzugang und zu den Netzentgelten für Strom und Gas Die Verordnungen ergänzen und präzisieren die Vorgaben des Zweiten Gesetzes zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts. Sie regeln detailliert die wichtigsten Aufgabenfelder der neuen "Bundesnetzagentur".

Erdgas

Gemisch aus verschiedenen Gasen.

Erdgas ist ein Gemisch, das hauptsächlich aus Methan (CH4), Stickstoff (N2), einem geringen Anteil anderer Kohlenwasserstoffe (Ethan, Propan, Butan und Methan) und Spuren von Helium besteht. Aus dem unsichtbaren und von der Natur aus geruchlosem Gas wird hauptsächlich Wärme gewonnen. Das Erdgas, was heute verbraucht wird, ist bereits vor vielen Millionen Jahren in größeren Tiefen unter der Erdoberfläche entstanden. Es hat sich unter besonderen Bedingungen über verschiedene geochemische Umwandlungsprozesse aus organischem Material gebildet. Dieses Gas ist durch Risse und Poren in den Gesteinsschichten nach oben gewandert. Traf es auf eine natürliche Barriere, z. B. eine Aufwölbung gasdichter Schichten, konnte sich eine Gaslagerstätte bilden. Gefördert wird das Gas aus diesen Lagerstätten über Bohrungen. An der Erdoberfläche wird das Gas gereinigt und getrocknet und gelangt anschließend über Pipelinesysteme bis zum Endverbraucher.

Erdgas wird in zwei Arten unterschieden, in Erdgas-E (frühere Bezeichnung: Erdgas H) und Erdgas-LL (frühere Bezeichnung: Erdgas L). Dabei steht LL für einen niedrigen Brennwert (ca. 10 kwh/m³ im Normzustand) und E für einen hohen Brennwert (ca. 12 kWh/m³ im Normzustand).

Erdgas wird im Erdölgebiet als "Nassgas" (in Erdöl gelöst) und als "Trockengas" (aus reinen Erdgaslagerstätten) gefördert, beide werden unter dem Begriff "Naturgas" zusammengefasst.

Erdgastankstelle

Tankstelle für Erdgasfahrzeuge.
Es gibt zwei generelle Arten von Tankstellensystemen: Slow-fill-Anlagen (Langsambetankung) und Fast-fill-Anlagen (Schnellbetankung). Slow-fill-Anlagen drücken Erdgas direkt aus der Versorgungsleitung mit einem Kompressor in den Fahrzeugtank. Die Füllzeit beträgt fünf bis sieben Stunden je nach Tankgröße. Slow-fill-Anlagen sind für die Betankung über Nacht geeignet und bilden eine Übergangslösung bis zur Errichtung einer Schnelltankstelle. Schnelltankanlagen (Fast-Fill) verkürzen die Füllzeiten auf zwei bis fünf Minuten. Vereinfacht besteht das Verfahren aus Kompressoren, die einen Zwischenspeicher mit einem Druck von 250 bar füllen, aus dem das komprimierte Erdgas in das Fahrzeug fließen kann.

Die neuste Generation der Erdgasfüllkupplungen sind im Komfort und Handhabung genauso leicht zu bedienen Benzinzapfpistole. Nicht nur rein optisch gleicht sie einer Benzinzapfpistole, auch die Einhandbedienung ist identisch. Einfach die Kupplung aus der Zapfsäulenhalterung entnehmen und auf den Tanknippel aufsetzen. Die integrierte Drehdurchführung erlaubt ein freies Drehen der Kupplung um 360° in jede gewünschte Position. Dann den Handgriff zurückziehen und der Tankvorgang beginnt. Erst wenn die Verbindung sicher ist, strömt das Erdgas durch die Leitung. Nach Beendigung des Tankvorgangs wird durch Betätigung des Verriegelungshebels die Tankkupplung abgenommen. Natürlich kann der Tankvorgang jederzeit unterbrochen werden.

Derzeit gibt es rund 724 Erdgastankstellen und 50.0000 Erdgasfahrzeuge in Deutschland.

Erneuerbare Energien

Energiequellen, die unendlich lange zur Verfügung stehen.

Erneuerbare Energien - auch regenerative oder alternative Energien genannt - sind Energieträger/-quellen, die sich ständig erneuern bzw. nachwachsen und somit nach menschlichem Ermessen unerschöpflich sind. Hierzu zählen: Sonnenenergie (mit den indirekten Formen Biomasse, Wasserkraft, Windenergie, Umgebungswärme etc.) sowie Erdwärme (Geothermie) und Gezeitenenergie.

Einzig die Wasserkraft spielt in der deutschen Energiewirtschaft eine größere Rolle: Etwa 3,5% des Stroms kommen hier zu Lande von den Stauwerken und Talsperren. Sonnenkraft und Windenergie lassen sich in Deutschland ohne Subventionen nicht wirtschaftlich nutzen. Deshalb unterstützen die Energieversorgungsunternehmen viele Projekte, in denen zukünftige Anwendungsmöglichkeiten getestet werden.

Ersatzversorgung

Belieferung von Verbrauchern mit Energie ohne einen bestehenden Liefervertrag

Die Ersatzversorgung bekommen alle Kunden (nicht nur Haushaltskunden), die Energie über ein Energieversorgungsnetz der allgemeinen Versorgung in Niederspannung oder -druck beziehen, ohne diesen Bezug einem bestehenden Liefervertrag zuordnen zu können. Die Ersatzversorgung darf zu höheren allgemeinen Preisen als die Grundversorgung durchgeführt werden und endet spätestens nach drei Monaten.

Evivo

"evivo" ist der Eigenname für Energieprodukte der Stadtwerke Düren GmbH.
Unter dem Namen evivo bietet das Unternehmen vielfälltige Sondertarife für Stromprodukte an.

evivo trägt auch die Volleyball-Mannschaft evivo Düren als zentrales Element in ihrem Vereinsnamen. Die Stadtwerke unterstützen dieses erfolgreiche Dürener Team, das 2005, 2006 und 2007 Deutscher Vizemeister wurde.

F

Fossile Brennstoffe

Erdöl, Erdgas und Kohle zählen zu den klassischen fossilen Brennstoffen.

Sie bestehen aus toter Biomasse, die vor Millionen Jahren abstarb und durch geologische Vorgänge umgewandelte wurde. Je nach Art der Biomasse entstehen daraus die heute als Energieträger genutzen Medien. Sie setzen Energie durch Verbrennung frei.

 

G

Gasentladungslampe

Beleuchtungseinrichtung, die über Anregungsprozesse Licht erzeugt.

Durch eine elektrischen Strom, also eine Strom von Elektronen, der durch ein Gas fließt, werden Gasatome oder -moleküle angeregt: Die Elektronen des elektrischen Stroms stoßen die Hüllenelektronen der Gasatome oder -moleküle, übertragen dabei Energie auf diese. Wenn diese angeregten Gasteilchen wieder in ihren ursprünglichen Zustand - den Grundzustand - zurückkehren, wird die Energie in Form von Licht ausgesandt.

Im Gegensatz zur Glühlampe wird hier das Licht nicht in einem zusammenhängenden Spektrum, sondern in ganz bestimmten Spektralfarben erzeugt. Das Spektrum einer Gasentladungslampe ist kein kontinuierliches Spektrum, sondern ein Linienspektrum. Die prinzipiellen Grenzen des Wirkungsgrades einer Glühbirne werden von Gasentladungslampen um einen Faktor 5-10 überschritten. Als Gasfüllungen kommen beispielsweise Edelgase (,,Neonröhren``), Quecksilber (,,Leuchtstofflampe``) oder Metalle (moderne Metalldampflampen) zum Einsatz.

GVV

Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden und die Ersatzversorgung mit Gas aus dem Niederdrucknetz (Gasgrundversorgungsverordnung GasGVV) vom 26.10.2006 (BGBl. I Nr. 50 S. 2396)

H

Hausanschluss

Anschluss zur Versorgung von Hauseigentum mit Fernwärme, Gas, Strom oder Wasser.

Hauseigentümer stehen während ihres Hausbaus vor dem Problem die Versorgung mit Gas, Strom oder auch Wasser durch den Versorger sicherzustellen. Zur Beantragung eines Hausanschlusses sind rechtzeitig Vorkehrungen zu treffen, damit die Versorgung zum Zeitpunkt des Einzugs gewährleistet ist. Anmeldungen können über den Versorger bezogen werden, wobei Grundriss und Lageplan einzureichen sind. Der Versorger erstellt daraufhin ein Angebot in Vertragsform. Nach Absprache mit dem Eigentümer werden die Anschlüsse gelegt und die Nutzung von Strom, Gas, Wasser kann beginnen.

Haushaltskunden

Letztverbraucher, die Energie überwiegend für den Eigenverbrauch im Haushalt oder für den einen Jahresverbrauch von 10.000 kWh nicht übersteigenden Eigenverbrauch für berufliche, landwirtschaftliche oder gewerbliche Zwecke.

Hausinstallation

Die Hausinstallation umfasst die Gesamtheit der in Gebäuden installierten Gasleitungen und Geräte.

Heizgradtage

Heizgradtage sind ein rechnerisches Maß. Sie beschreiben den Einfluss des Klimas auf den Heizenergieverbrauch eines Gebäudes.

Heizgradtage bezeichnen die Differenz zwischen der gewünschten Raumtemperatur und der mittleren Außentemperatur eines Tages, falls diese Außentemperatur unter einer angenommenen Heizgrenze liegt.

Ein Beispiel:

Gewünschte Raumtemperatur 20 °C - angenommene Heizgrenze 12 °C.

Erster Tag:

Mittlere Außentemperatur 5,6 °C: Dieser Tag ist ein Heiztag.
Heizgradtage: 20 °C bis 5,6 °C = 14,4 Kd (Kelvintage)

Zweiter Tag:

Mittlere Außentemperatur 13,5 °C: Dieser Tag ist kein Heiztag.
Heizgradtage: keine

Für den Monatswert werden sämtliche Heizgradtag-Werte addiert. Die monatlichen Heizgradtage sind die Summe der Differenzen zwischen der Außenlufttemperatur und der angestrebten Innenlufttemperatur für alle Heiztage eines Monats. Heizgradtage können beispielsweise zur Beurteilung des Energieverbrauchs einer Heizungsanlage und als Berechnungseinheit für die Heizkostenabrechnung verwendet werden.

Heizkostenverordnung

Verordnung über Heizkosten in Mehrfamilienhäusern.

Die Heizkostenverordnung regelt die Verteilung der Betriebskosten bei zentralen Heizungs- und Warmwasseranlagen in Mehrfamilienhäusern. Danach müssen zwischen 50 und 70 Prozent der Betriebskosten direkt nach dem gemessenen Wärmeverbrauch auf die einzelnen Nutzer verteilt werden. Der Rest wird unabhängig vom Verbrauch nach der vorhandenen Wohn- und Nutzfläche aufgeteilt.

Heizkostenverteiler

Zur verbrauchsabhängigen Erfassung der Heizkosten.


Heizkostenverteiler dienen der verbrauchsabhängigen Erfassung der Heizkosten. Ihre Montage erfolgt am Heizkörper nach einheitlichen Bestimmungen. Man unterscheidet zwischen elektronischen Heizkostenverteilern und Heizkostenverteilern nach dem Verdunstungsprinzip.

Heizungsanlagenverordnung HeizAnlV

Die Verordnung enthält anlagenbezogene Energieeinsparungsvorschriften für heizungstechnische sowie der Versorgung mit Brauchwasser dienende Anlagen und Einrichtungen mit einer Nennwärmeleistung von mehr als 4 kW, die mit festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen, mit Fernwärme oder über eine Widerstandsheizung mit elektrischer Energie betrieben werden.

Die Verordnung regelt u.a. Einbau und Aufstellung von Wärmeerzeugern, Einrichtungen zur Begrenzung von Betriebsbereitschaftsverlusten, Wärmedämmung von Wärmeverteilungsanlagen, Einrichtungen zur Steuerung und Regelung, Brauchwasseranlagen, Pflichten des Betreibers heizungstechnischer oder Brauchwasseranlagen.

Heizwert Hu,n; Energiegehalt

Der Heizwert (Hu,n) eines Gases ist die Wärme, die bei vollständiger Verbrennung eines Kubikmeter Gas - gerechnet im Normzustand - frei wird, wenn die Anfangs- und Endprodukte bei gleichbleibendem Druck eine Temperatur von 25°C haben und das bei der Verbrennung entstandene Wasser dampfförmig vorliegt.

Die im Rahmen der Anwendung vom Normzustand abweichenden Drücke und Temperaturen werden im Betriebsheizwert berücksichtigt.

I

Isolation

Durch Isolation wird ein Wärmetransport und damit Wärmeverlust unterbunden.

J

Joule

Das Joule ist die abgeleitete SI-Einheit der Größen Energie, Arbeit und Wärmemenge.
Benannt ist die Einheit nach James Prescott Joule. Nach den unterschiedlichen Arten der Herleitung sind auch die Bezeichnungen Newtonmeter und Wattsekunde gebräuchlich:

1 Joule = 1 Newton · 1 Meter = 1 N · 1 m = 1 Watt · 1 Sekunde = 1 W · 1 s = 1 Coulomb · 1 Volt = 1 C · 1 V

Ein Joule ist gleich der Energie, die benötigt wird, um:

* über die Strecke von einem Meter die Kraft von einem Newton aufzuwenden oder
* für die Dauer einer Sekunde die Leistung von einem Watt aufzubringen.

K

Kilowatt

Abkürzung der Einheit für die Leistung
-> Maßeinheit: 1 Kilowatt = 1000 Watt

Beispiele:

  • Ein Pferd kann etwa ein Kilowatt Dauerleistung erbringen (1 PS = 1 Pferdestärke = 0.736 Kilowatt).
  • Eine starke Bohrmaschine oder ein Rasenmäher haben eine Leistung von etwa 1 Kilowatt.
  • 7 Quadratmeter guter kommerzieller Photovoltaik-Module geben bei optimalem Sonnenstand 1 Kilowatt Leistung ab.
  • Eine kleine Herdplatte hat eine Leistung von etwa 1 Kilowatt
  • Ein kleiner Baustrahler oder ein starker Deckenstrahler haben eine Leistung von etwa 0.5 Kilowatt.
Kilowattstunde

Die Kilowattstunde - kurz: kWh - ist die Einheit der Energie Der Begriff wird vor allem in der Elektrotechnik angewandt. Ein 1000-Watt-Bügeleisen verbraucht beispielsweise in einer Stunde 1000 Watt-Stunden Strom, das entspricht einer kWh.

1 kWh = 1000 Wh= 3.600.000 Ws= 3.600.000 J

Konzession

Zugeständnis, Genehmigung
Eine Konzession ist eine behördliche Genehmigung bzw. ein Zugeständnis, Erlaubnis, z.B. um ein Gewerbe auszuüben oder auch ein staatlich bewilligtes Recht, ein Gebiet in gewissem Umfang in Besitz zu nehmen.

Konzession

Zugeständnis, Genehmigung
Eine Konzession ist eine behördliche Genehmigung bzw. ein Zugeständnis, Erlaubnis, z.B. um ein Gewerbe auszuüben oder auch ein staatlich bewilligtes Recht, ein Gebiet in gewissem Umfang in Besitz zu nehmen.

Konzessionsabgabe

Entgelte der Versorger an die Gemeinden zur Nutzung öffentlicher Infrastruktur.

Konzessionsabgaben sind Entgelte für die Einräumung des Rechts zur unmittelbaren Versorgung von Letztverbrauchern mit Gas, Strom und Wasser im Gemeindegebiet mittels Benutzung öffentlicher Verkehrswege für die Verlegung und den Betrieb von Leitungen (§ 1 Abs. 2 der Konzessionsabgabenverordnung - KAV vom 09.01.1992). Diese Entgelte sind in den allgemeinen Tarifpreisen enthalten und vom Versorgungsunternehmen an die entsprechenden Gemeinden abzuführen. Die Konzessionsabgabe wird nach Centbeträgen je gelieferter Kilowattstunde (Ct/kWh) bemessen.

Konzessionsabgabeverordnung

siehe Konzessionsabgabe

Konzessionsabgabeverordnung

siehe Konzessionsabgabe

Konzessionsvertrag

Der Konzessionsvertrag wird zwischen einer Gemeinde und einem Versorgungsunternehmen geschlossen, um abzusichern, dass eine Benutzung von öffentlichen Flächen für die Verlegung und den Betrieb von Leitungen abgesichert wird. vgl. Konzessionsabgabe

Kraft-Wärme-Kopplung - KWK

Erzeugung von elektrischen Energien und Wärme in einem Prozess.

Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) werden elektrische Energie und Wärme in einem gemeinsamen Prozess erzeugt. Mit der KWK wird beispielsweise in einem Blockheizkraftwerk ein höherer thermischer Wirkungsgrad erreicht, als bei der ausschließlichen Stromerzeugung. Somit liegt der Nutzungsgrad ungleich höher.

KWK-Gesetz

Gesetz zum Schutz der Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz)

Das KWK-Gesetz regelt die Abnahme und Vergütung von Strom aus Kraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK). Diese arbeiten auf Basis von Steinkohle, Braunkohle, Erdgas, Erdöl oder Abfall und werden von Energieversorgern zur Bereitstellung von Strom für Endverbraucher betrieben. Strom, der aus diesen Kraftwerken in das Netz eingespreist wird, ist nach §4 des KWK-Gesetzes zu vergüten.

L

Leuchtstofflampe

Durch Gasentladung wird in der Leuchtstofflampe ultraviolettes Licht (UV-Licht) erzeugt.
Auf Grund des hohen Wirkungsgrades ist diese energiesparende Form der Lichterzeugung weit verbreitet.

Leuchtstofflampen enthalten Quecksilber für die Gasentladung und müssen als Sondermüll entsorgt werden.

M

Messung

Das Entgelt für Messung setzt sich aus zwei Komponenten zusammen.

Komponente 1 beinhaltet die Kosten für die Bereitstellung der Messeinrichtung (Zählermiete) einschl. der Zusatzgeräte,
Komponente 2 für die Ablesung bzw. die Auslesung an der Messstelle und Datenbereitstellung für die Abrechnung.
Wenn ein Dritter Messstellenbetreiber ist, entfällt Komponente 1.

N

Netznutzung

Beinhaltet die Entgelte für die Pflege und Instandhaltung des Stromnetzes. Diese Entgelte leiten wir an den Netzbetreiber weiter.

O

Offshore-Windenergienutzung

Bei der Offshore-Windernergienutzung wird eine Vielzahl von Windturbinen/Windrädern auf dem offenen Meer installiert.
Neben der zur Verfügung stehenden größeren Fläche für die Aufstellung der Anlagen sind auch die Windgeschwindigkeiten auf dem offenen Meer höher, als auf dem Festland.

P

Photovoltaik

Umwandlung von Sonnenstrahlen in elektrische Energie durch Solarzellen.

Photovoltaik ist die unmittelbare Umwandlung von Sonnenstrahlung in elektrische Energie mit Hilfe von Solarzellen Durch absorbiertes Licht werden in diesen Solarzellen, die zumeist aus dem Halbleitermaterial Silizium bestehen, freie Ladungen erzeugt; diese bewirken an der Zelle eine elektrische Spannung, so dass Strom durch ein angeschlossenes Gerät fließt.

Die PV, die dem Verbraucher durch Solartaschenrechner oder Solaruhren bereits lange bekannt ist, kann auch für die Stromversorgung privater Haushalte eingesetzt werden. Die Photovoltaik erlebte während der letzten Jahre in Deutschland einen deutlichen Aufwärtstrend - zum einen aufgrund besonders günstiger Regelungen bei der Vergütung für eingespeisten Überschussstrom sowie finanzieller Förderung durch die öffentliche Hand und verschiedene Energieversorgungsunternehmen. Photovoltaikanlagen werden z. Zt. in Bushaltestellen, Parkscheinautomaten und Verkehrszählereinrichtungen eingesetzt.

Q

Qualitätsfaktor

Ein Faktor, zur Bewertung der Wirksamkeit radioaktiver Strahlungsarten.
Mit einem Qualitätsfaktor lässt sich aus der Dosis einer Bestrahlung die Äquivalentdosis berechnen. Mit Hilfe einer Äquivalentdosis lkann anschließend eine mögliche Gesundheitsgefährdung abgeschätzt werden.


R

Radiator

Radiator = Heizgerät, Gerät zur Erzeugung von Wärme.

Heizkörper: Kennzeichnend ist die gerippte Bauform, dadurch werden große Oberflächen erzielt. Kühlkörper aus Aluminiumblech als aufsteckbare Kühlsterne oder durch Aluminium-Strangguss hergestellte Profile sind zur Kühlung von Leistungshalbleitern weit verbreitet.

Unterschieden wird zwischen passivem und aktivem Radiotoren.

Bei einem passiven Radiator ist kein Lüfter montiert. Dadurch wird die Wärme durch Strahlung und freie Konvektion übertragen.

Bei einem aktiven Radiator ist zusätzlich ein Lüfter (Ventilator) montiert. Durch die erzwungene Konvektion strömt mehr Kühlmedium um die Oberfläche des Radiators, was die Wärmemengenabfuhr erhöht. Damit sind bei gleicher Wärmemenge kleinere Radiatoren notwendig. Diese Bauart wird meist in Pkw und PCs verwendet.

Radioaktivität

Unter Radioaktivität (von lat. radius, Strahl) oder radioaktivem Zerfall oder Kernzerfall versteht man die Eigenschaft instabiler Atomkerne, sich spontan unter Energieabgabe umzuwandeln. Die freiwerdende Energie wird in Form ionisierender Strahlung, nämlich energiereicher Teilchen und/oder Gammastrahlung, abgegeben.

Umgangssprachlich wird das Wort Radioaktivität auch für "radioaktive Substanz" gebraucht. Insbesondere in der öffentlichen Diskussion ist häufig die abgegebene Strahlung oder sogar ionisierende Strahlung aus nicht radioaktiven Quellen gemeint, wenn von Radioaktivität die Rede ist.

S

Stadtwerke Düren

Die Stadtwerke Düren GmbH ist der Energie- und Wasserversorger der Stadt Düren und der Gemeinde Merzenich. Sie bietet ihren rund 60.000 Kunden Strom, Gas, Wasser und damit verbundene Dienstleistungen aus einer Hand.

Standrohr

Das Standrohr wird an einen Unterflurhydranten angeschlossen und wird für die Wasserentnahme aus dem öffentlichen Wasserversorgungsnetz verwendet.

T

Treibhauseffekt

In einem Treibhaus wird eingestrahltes Sonnenlicht am Boden und durch die Pflanzen in längerwelliges Infrarotlicht umgewandelt, welches dann nicht mehr so gut aus dem Treibhaus entweichen kann, das Innere des Treibhauses aufheizt.

In der Erdatmosphäre erfüllt hauptsächlich Kohlendioxid - CO2 - eine ähnliche Aufgabe, indem es Infrarotstrahlung absorbiert und sich dabei aufwärmt, diese Wärme dann an die Umgebung weitergibt: Schritt für Schritt-Erklaerung des Treibhauseffekts.

Auf unserer Erde gibt es zwei Komponenten des Treibhauseffektes:

natürlicher Treibhauseffekt:
Im Ökosystem Erde besitzt die Atmosphäre einen geringen Anteil an Kohlendioxid, welcher von tierischen Lebewesen bei der Atmung freigesetzt wird, von den Pflanzen aufgenommen wird. In diesem Fließgleichgewicht hatte der Kohlendioxidanteil in der Erdatmosphäre einen Wert von ungefähr 0.03% oder - in dafür üblicher Einheit - 300ppm.
Dieser Anteil an CO2 und weiterer treibhausrelevanter Spurengase erhöht die globale mittlere Temperatur auf der Erde um etwa 30oC auf angenehme, das Leben in der jetztigen Form ermöglichende 15oC .

Menschgemachter oder anthropogener Treibhauseffekt:
Durch die Nutzung fossiler Brennstoffe wird zusätzlich CO2 in die Erdatmosphäre eingebracht, wodurch die Kohlendioxidkonzentration erhöht wird, derzeit auf etwa 365ppm. Zudem werden weitere Treibhausgase durch menschliche Aktivitäten emittiert, die - wie beispielsweise Methan, Distickstoffoxid (Lachgas) - ebenfalls zum Treibhauseffekt beitragen.
Methan wird durch Landwirtschaft, insbesondere Viehzucht, vermehrt freigesetzt, Distickstoffoxid beispielsweise durch Fahrzeug-Katalysatoren.
Mögliche Folgen des anthropogenen Treibhauseffekts sind zum einen eine fortschreitende globale Erwärmung der Erde, zum anderen eine Destabilisierung des Klimas:

Die Auswirkungen einer Temperaturerhöhung können ein vermehrtes Auftreten von Stürmen und Flutkatastrophen, eine Beschädigung auf Temperaturwechsel empfindlich reagierender Ökosysteme, ein Ansteigen des Meeresspiegels durch die Wärmeausdehnung des Oberflächenwassers und/oder ein Abschmelzen der Eismassen in den Polarregionen der Erde sein.

Die Destabilisierung des Klimas kann sich in einer Wanderung von Klimazonen oder der Umbildung von Luft- und Meeresströmungen mit der Folge einer Änderung der klimatischen Bedingungen auswirken. Dabei besteht die Gefahr, daß es innerhalb einiger Jahrzehnte zu so drastischen Änderungen wie einer Verlagerung des Golfstromes kommt [KERR1999].
In beiden Fällen kann ein Klimawandel die landwirtschaftliche Nahrungsproduktion stark beeinträchtigen, mit der Folge, dass die Nahrungsmittelversorgung drastisch verschlechtert wird.

Abhilfe kann nur geschaffen werden, wenn die Nutzung fossiler Brennstoffe schnellstmöglich eingeschränkt bzw. beendet wird und durch andere, treibhausgas-neutrale Energien ersetzt wird. Dabei muss man sich für die Kernenergienutzung mit ihren vergleichsweise geringen Risiken oder die erneuerbaren Energien] mit ihrer derzeit geringen Verfügbarkeit entscheiden - oder einen Energiemix aus beiden.
,,Schnellstmöglich`` meint hier einen Zeitraum von einigen Jahren oder wenigen Jahrzehnten!

U

Umrechnungsfaktor Erdgas

Faktor für die Umrechnung
Der Umrechnungsfaktor ist der Faktor für die Umrechnung des Gasverbrauchs
von Kubikmetern (m³) in Kilowattstunden (kWh).

Erdgas ist ein Naturprodukt, daher ist die Zusamensetzung nicht immer gleich.
Deshalb kann auch sein Brennwert (Wärmeinhalt) unterschiedlich sein.
Außerdem ist der Brennwert von Erdgas, wie bei allen Brenngasen, von seinen
Umgebungsbedingungen abhängig.

1. Gasdruck:
Je geringer der Gasdruck ist, desto mehr Raum beansprucht das Gas.
Der Energiegehalt je Kubikmeter sinkt.

2. Der Luftdruck:
Je höher der barometische Luftdruck der Umgebung ist, desto weniger
Raum wird von einem Gas beansprucht. Beim Erdgas erhöht sich dabei der in
einem Kubikmeter enthaltene Wärmeinhalt.

3. Die Temperatur:
Je wärmer ein Gas ist, desto mehr Raum beansprucht es. Beim Erdgas verringert
sich dabei der in einem Kubikmeter enthaltene Wärmeinhalt.

Mit dem geeichten Gaszähler werden die Kubikmeter des gelieferten Gases gezählt.
Der Wärmeinhalt des gemessenen Gases kann dabei unterschiedlich sein.
Damit es trotzdem fair zugeht und alle Kunden gleiche Leistung für gleiches Geld
bekommen, gibt es den Umrechnungsfaktor.

Umspannung

Überführung der Spannungsebenen.
Die Umspannung erfolgt durch Transformatoren, welche eine Spannungsebene in eine höhere oder niedere Spannungsebene umwandeln.

Umspannwerk

Elektrische Anlage zum Umspannen von elektrischem Strom.


Ein Umspannwerk ist eine elektrische Anlage, die zum Umspannen von elektrischem Strom dient. Sie wandelt die Wechselspannung von 380 kV bzw. 220 kV auf 110 kV um und mit diesen 110 kV erfolgt eine weitere regionale Verteilung des Stroms zu den Umspannwerken von 110 kV auf 20 kV. Sie existiert vorwiegend als Freiluftanlage.

Umwelt

Dieser Begriff ist anthropozentrisch, d.h., der Mensch steht im Mittelpunkt und um ihn herum befinden sich Tiere, Pflanzen und nicht-belebte Materie, die seine Umwelt bilden.

Der Begriff Umwelt, z.B. als Umweltschutz, ist zwar weit verbreitet, wird jedoch den Tatsachen nur bedingt gerecht. Der Mensch ist schon als einzelner in die Welt eingebettet und wird von ihr beeinflußt, beeinflußt seine Umgebung aber ebenfalls. Der Mensch in seiner heutigen Zahl, etwa 6.5 Milliarden (ausgeschrieben: 6500000000), übt durch seine grundsätzlichen Bedüfnisse wie Fläche, Nahrung, Baumaterialien schon einen starken Einfluß auf das System Erde aus. Die weitaus höheren technischen Energie- und Stoffumsätze vervielfachen diesen Einfluß.

Der Begriff des "System Erde" wird den Tatsachen eher gerecht: Der Mensch, eingebettet in die Energie- und Stofflüsse des Planeten, der mit der Sonne praktisch alle Bedingungen des Lebens beeinflußt. Wird der Mensch als Bestandteil des Systems betrachtet, werden seine Einflüsse auf die verschiedenen Komponenten aber auch die daraus resultierenden Rückkopplungen besser erkennbar.

Umzug

Wechsel eines Wohnortes, der auch den Wechsel des Stromversorgers nach sich ziehen kann.

Der Umzug in eine neue Wohnung ist mit vielen Umständen verbunden, unter anderem der Ab- und Anmeldung des Stromversorgers. Moderne Unternehmen bieten ihren Kunden Formulare für An-, Ab- und Ummeldung im Internet an. Im Normalfall hat der Kunde rechtzeitig bei Einzug seinen Strom verfügbar. Sollte man sich für einen neuen Stromanbieter entschieden haben, so ist zu beachten, dass mit mehreren Wochen Bearbeitungszeit gerechnet werden muss, sodass eine Anmeldung möglichst rechtzeitig vorgenommen werden sollte.

Unbundling

Trennung von Geschäftsbereichen der Energieversorger.
Unbundling ist die abrechnungstechnische und gesellschaftsrechtliche Trennung von Geschäftsbereichen der Energieversorger. Für Stromversorger soll so laut der Europäischen Richtlinie für den gemeinsamen Strommarkt und dem deutschen Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) die Entflechtung in Erzeugung und Stromhandel, Übertragung sowie Verteilung von Elektrizität erfolgen.
Das Unbundling soll Diskriminierungen, Quersubventionierung und Wettbewerbs-verzerrungen im liberalisierten Energiemarkt vermeiden. Das Unbundling ist für die Festlegung von verursachungsgerechten Netznutzungsentgelten Voraussetzung, weil nur so die Kosten für einzelne Funktionen ermittelt werden können.

V

Verrechnungspreis

Der Verrechnungspreis beinhaltet die Kosten für Rechnungsstellung, Zählermiete sowie die Gewährleistung einer einwandfreien Messung.

Die Berechnung erfolgt anteilig entsprechend dem Abrechnungszeitraum.

W

Wärmepumpe

Eine Vorrichtung zum Anheben des Temperaturniveaus, typischerweise von etwa 0-20oC auf etwa 50oC.

Die Wärmepumpe ist wie der Kühlschrank eine Kraft-Wärme-Maschine:

Ein Kühlschrank besteht aus zwei Wärmetauschern und einem Kompressor. Der innere Wärmetauscher nimmt die Wärme auf, abgegeben wird die Wärme durch den äußeren Wärmetauscher, der sich hinter dem Kühlschrank befindet. Baut man einen Kühlschrank so um, daß der ,,kalte Wärmetauscher`` außen liegt und der Warme innerhalb, würde sich das Innere des Kühlschranks aufheizen. Tauscht man nun das Kühlschrank-Gehäuse gegen einen isolierten Wassertank, hat man eine Wärmepumpe zur Warmwassergewinnung. Ebenso läßt sich Wärme für Raumbeheizung gewinnen.

Der ,,Wirkungsgrad`` oder besser die Leistungszahl einer Wärmepumpe berechnet sich zu:

epsilon = Tk / (Tw - Tk)

Diese Leistungszahl ,,epsilon`` entspricht dem Verhältnis aus der transportierten Wärme und der eingesetzten mechanischen Arbeit.

Für eine Temperaturerhöhung von 5oC auf 50oC hat die Leistungszahl den theoretischen Wert von etwa 7, der allerdings um den Faktor 0,4 für eine reale Anlage reduziert werden muß, die Leistungzahl hat also den Wert 3 ([HEIN1983]). Im Klartext bedeutet dies, daß man für 1kW Heizleistung 330 Watt mechanische Leistung aufwenden muß.

Wird eine solche Wärmepumpe mit einem Elektromotor angetrieben, müssen für 330 Watt Leistung 0,9 Kilowatt Wärmeleistung in einem Kohlekraftwerk freigesetzt werden, weil der Wirkungsgrad der Stromerzeugung etwa 40% beträgt. Die Verbesserung des Wirkungsgrades im Vergleich zu einer direkten Verbrennung der Kohle beträgt nur 10%, der zudem noch von den hohen - auch energetischen - Investitionen für eine Wärmepumpe ,,aufgefressen`` wird.

Ein wesentlich besseres Bild kann sich ergeben, wenn beispielsweise ein größeres Kühlhaus zur Lagerung von Lebensmitteln und ein Schwimmbad über eine Wärmepumpe miteinander verknüpft werden: ,,Die Abwärme der Kühleinrichtung wird für die Beheizung des Schwimmbades benutzt`` oder ,,der kühlende Effekt der Wärmepumpe auf die Wärmequelle wird sinnvoll zur Kühlung der Lebensmittel genutzt``. Dies ist ein Beispiel für einen synergetischen Effekt.

Dramatisch verbessern läßt sich die Bilanz, wenn die Wärmepumpe mit einem fossil befeuerten Motor betrieben wird: Die Abwärme kann dann genutzt werden, um die Temperatur der Wärmequelle anzuheben, gleichbedeutend mit einer Verringerung der Temperaturdifferenz, um die die Wärme ,,heraufgepumpt`` werden muß. Nach [HEIN1983] kann damit die aus dem Brennstoff nutzbar gemachte Wärmemenge um denFaktor 2,5 gegenüber einer direkten Verbrennung erhöht werden. Auch hier muß natürlich der Energieaufwand für den Bau und insbesondere die Wartung der Maschine in die Berechnung der Effizienz einbezogen werden.

Y

Yield

Begriff aus der Abwasserbiologie: Dimensionsloses Masseverhältnis in der Abwasserbiologie (Yield = engl. für Ertrag)

Gemeint ist das dimensionslose Massenverhältnis Y zwischen verwertbarer Nahrung und der daraus gebildeten Biomasse Y=Biomassebildung/Substratverbrauch.

Der Begriff Yield hat ist aber auch im Wirtschaftsleben als fester Terminus für Ertrag verankert.

Z

Zähler

Strom-, Gas- und Wasserzähler sind Messgeräte zur Erfassung gelieferter oder genutzter Mengen von Energie und Wasser.