Erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 mit 6,5 Millionen Euro Überschuss

Präsentierten die Zahlen der SWD-Gruppe für das Geschäftsjahr 2015. Prokuristen Andreas Ohmayer (SWD), Jürgen Eismar (Leitungspartner), SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke und Cord Meyer, Geschäftsführer der Stadtwerke Tochter Leitungspartner.

• Zukunftsprogramm zeigt erste Erfolge
• Geschäftsjahr 2015 mit 6,5 Millionen Euro Überschuss
• Absatzzuwachs durch Neukundengewinn und kühle Witterung
• 15,7 Millionen Euro für Investitionen

Düren, den 28. April 2016

Die Stadtwerke Düren (SWD) haben das Geschäftsjahr 2015 erfolgreich mit einem Überschuss in Höhe von 6,5 Millionen Euro (2014: 2,6 Millionen Euro) abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies 3,9 Millionen Euro mehr. Damit sind die SWD wieder auf dem mittleren Ergebnisniveau der Jahre vor 2014. Insbesondere die kühle Witterung im Jahr 2015 hatte einen positiven Einfluss auf das aktuelle Ergebnis. Wie prognostiziert ist der Verbrauch von Erdgas wieder stark gestiegen. Zudem mussten die SWD im Jahr 2015 kein zusätzliches Wasser zukaufen, da das Wetter diesmal im Vergleich zum Vorjahr nicht für eine extreme Trockenheit gesorgt hatte. Daneben zeigt das 3-Punkte-Zukunftsprogramm des Energie- und Wasserversorgers bereits rund ein Jahr nach seinem Start erste Erfolge. Dazu zählen eine signifikante Neukundengewinnung im Geschäftskundenbereich, ebenso wie Optimierungen im Forderungsmanagement sowie bei internen Abläufen. Für 2016 prognostizieren die SWD einen Überschuss von rund 5 Millionen Euro.

„Wir können mit unserem Ergebnis von 6,5 Millionen Euro sehr zufrieden sein – und das trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen. Damit hat unser 3-Punkte-Zukunftsprogramm erste Erfolge gezeigt“, sagt SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke. Zudem spielte auch der Wegfall einer einmaligen Sonderzahlung in 2014 in Höhe von rund 1 Million Euro eine entscheidende Rolle. „Darüber hinaus hat uns das Wetter bei der positiven Entwicklung in die Karten gespielt: Durch den kälteren Winter wurde wieder deutlich mehr Erdgas verbraucht“, so Klocke weiter. Dennoch haben gesetzliche Regulierungen und Netzentgelte sowie ein aggressives Marktumfeld das Unternehmen weiter vor Herausforderungen gestellt. Das 3-Punkte-Zukunftsprogramm der SWD hat sich bereits bewährt und soll die Ergebnislage nun weiter stabilisieren sowie der starken Wetterabhängigkeit entgegenwirken.

1. Kostensenkungsprogramm: Mehr Reorganisation, mehr Fokus auf Kosten
„Dank der Reorganisation und Zusammenlegung einiger Abteilungen konnten wir bereits erste Synergien nutzen und arbeiten nun effizienter. Hier sehen wir aber noch weiteres Potential, das wir zurzeit prüfen“, erklärt Heinrich Klocke. Daneben haben die Stadtwerke Düren im Rahmen ihres Kostensenkungsprogramms ihre Beraterverträge optimiert sowie das Forderungsmanagement an einen externen Dienstleister übergeben, der durch seine Fokussierung wesentlich effizienter arbeiten kann. „Immerhin konnten wir so insgesamt rund 700.000 Euro einsparen“, freut sich Heinrich Klocke. Diesen Kurs möchten die Stadtwerke Düren auch 2016 fortsetzen und so die Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern.

2. Stabilisierungsprogramm:  Mehr Kundenbindung, weitere Steigerung der Mitarbeitermotivation, größere Einbindung der Anteilseigner
„Unser neues Tarifmodell mit mehr Wahlmöglichkeiten war die richtige Wahl – das zeigt das Feedback unserer Kunden“, so Heinrich Klocke. Zudem konnten die SWD Anfang 2015 den Verbrauchspreis für Strom sowie zum 01. August 2015 auch den Verbrauchspreis für Erdgas senken. Mehr Möglichkeiten und Flexibilität bieten die SWD ihren Kunden im neuen Online-Kundenportal. „Unsere Befragungen haben ergeben, dass die Kunden immer mehr Dinge schnell, autark und rund um die Uhr erledigen möchten. Diesem Wunsch kommen wir gerne mit dem neuen Portal nach. Hier können alle SWD-Kundinnen und Kunden künftig nicht nur den Abschlag oder die eigenen Daten ändern, sondern auch eine Zwischenrechnung erstellen oder ganz einfach den Tarif wechseln“, erklärt SWD-Vertriebsleiter Ingo Vosen.

Durch die Auszeichnungen „TOP-Lokalversorger 2016“ sowie zum ersten Mal auch „FOCUS-MONEY TOP-Stromanbieter“ zeigt sich ebenfalls die hohe Kundenzufriedenheit und damit auch Kundenbindung. Zur erfolgreichen Kundenbindung trägt auch das SWD-Kundenmagazin bei: Eine Leserbefragung hat ergeben, dass das kostenfreie Magazin mit 90 Prozent die höchste lokale Bekanntheit in Deutschland unter den Energieversorgerpublikationen hat und auch entsprechend gelesen wird.

Dank des Engagements ihrer Mitarbeiter haben die SWD ein Ideenmanagement gestartet. Nach ersten positiven Rückmeldungen wird das Projekt aktuell ausgebaut, damit sich künftig alle Mitarbeiter aktiv mit Optimierungsvorschlägen beteiligen können. „Dass die Mitarbeiter motiviert sind, zeigt auch eine aktuelle Befragung, an der sich über 80 Prozent beteiligt haben. Das ist überdurchschnittlich hoch und freut uns natürlich besonders“, so Klocke weiter. Um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusätzlich zu motivieren, haben die SWD außerdem ihr Angebot im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements erweitert und zahlreiche Kurse und Schulungen durchgeführt. Zudem beginnt mittlerweile jede Sitzung bei der SWD-Gruppe mit einem Sicherheitsimpuls zum Thema Arbeitssicherheit. „So erhöhen wir nicht nur die Arbeitssicherheit, sondern motivieren die Mitarbeiter auch durch wertvolle Tipps, die sie nicht nur bei der Arbeit sondern auch zu Hause umsetzen können. Diese Sicherheitsimpulse werden sehr gut angenommen“, freut sich Heinrich Klocke über den Doppelnutzen.

Auch die durch die Rekommunalisierung erhofften Synergieeffekte sind eingetreten. Der Wirtschaftsausschuss mit Vertretern der Stadt Düren sowie der SWD hat sich etabliert und stellt eine konstruktive Unterstützung dar.

3. Wachstumsprogramm: Mehr Investitionen in Erneuerbare Energien, mehr Kundengewinnung, mehr Fokussierung auf Stärken
Insgesamt hat die SWD-Gruppe im Jahr 2015 rund 15,7 Millionen Euro investiert – insbesondere in die Sicherung der Energieversorgung sowie Erneuerbare Energien. „Als Vorreiter für die Energiewende haben wir 2015 weiter in zahlreiche umweltfreundliche Projekte investiert“, erklärt Heinrich Klocke. Dazu gehört die direkte Beteiligung am Windpark Ullersdorf in Brandenburg mit 18 leistungsstarken Turbinen sowie verschiedene Beteiligungen über das Gemeinschaftsunternehmen RURENERGIE. Darüber sind die Stadtwerke Düren am Windpark Linnich beteiligt, der über vier Windenergieanlagen verfügt. „Die Windenergie steht auch weiterhin im Fokus unserer geplanten Investitionen in Erneuerbare Energien“, so Klocke. Weiterhin besteht die Beteiligung an Green GECCO fort.

„Im Geschäftsbereich Contracting sehen wir ebenfalls weiter großes Potential. Wir möchten diesen Bereich neu ausrichten und moderne Energieversorgungskonzepte entwickeln und umsetzen – und zwar in Zukunft nicht nur für Geschäftskunden wie Krankenhäuser, Banken oder kommunale Träger, sondern auch für Privatkunden“, erklärt Heinrich Klocke.

„Dass wir im Vertrieb jetzt intensiver auf den Strom- und Gasverkauf an Industriekunden auch außerhalb der Region setzen, hat sich besonders auf den Gasabsatz positiv ausgewirkt. Hier konnten wir zahlreiche Neukunden verzeichnen“, freut sich SWD-Vertriebsleiter Ingo Vosen. „Im Zuge dessen haben wir aber auch gemerkt, dass es im regionalen Gewerbekundenbereich noch viel Potential gibt. Auch das haben wir bereits mit ersten Projekten in Angriff genommen“, so Vosen weiter.

Um die Fokussierung auf ihre Stärken weiter voranzubringen, haben die Stadtwerke Düren das Strategieprojekt „SWD 2025“ gestartet. Dabei will der Energie- und Wasserversorger zukünftige Herausforderungen untersuchen und die geschäftliche Ausrichtung erarbeiten. Ein erstes Ergebnis ist, dass sich die SWD künftig stärker als Allrounder der Energiewirtschaft präsentieren werden. Dazu möchten die SWD verschiedene Dienstleistungen als Projektmanager für ihre Kunden bündeln. „So können wir beispielsweise Privatkunden künftig effizient bei der Anschaffung einer Photovoltaikanlage unterstützen“, erklärt Ingo Vosen.

 


Gute Zukunftsaussichten für 2016: Mehr Umsatz, mehr Gewinn
„Unsere Geschäftsphilosophie ist weiter ganz klar unser Motto „Für Dich. Für Düren.“ – das heißt wir setzen auch künftig auf ein qualitativ hochwertiges Leistungsangebot und ein aktives Engagement in der Region“, unterstreicht SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke. Das Betriebsergebnis möchten die SWD in den kommenden Jahren trotz großer Wetterabhängigkeit weiter stabilisieren. Hinzu kommen auch weiterhin rechtliche, politische und regulatorische Risiken. Für 2016 sieht die aktuelle Prognose einen Überschuss in Höhe von rund 5 Millionen Euro vor.


Über die Stadtwerke Düren
Die Stadtwerke Düren GmbH ist der Energie- und Wasserversorger für die Stadt Düren sowie die Gemeinde Merzenich. Anteilseigner der SWD sind die Stadt Düren und die RWE Deutschland AG. Die Stadtwerke Düren GmbH bietet ihren rund 60.000 Kunden Strom, Gas, Wasser und damit verbundene Dienstleistungen aus einer Hand. Die SWD-Gruppe beschäftigt zusammen mit ihrem Tochterunternehmen, der Leitungspartner GmbH, rund 260 Mitarbeiter, davon rund 18 Auszubildende. In puncto Umwelt sind die SWD regional und überregional stark engagiert. Dazu gehört die Beteiligung an der Green GECCO GmbH & Co. KG und an der Rurenergie GmbH. Beide Gemeinschaftsunternehmen entwickeln und realisieren Projekte rund um regenerative Energien. Das Umweltmanagementsystem der SWD entspricht der international geltenden Umweltnorm DIN EN ISO 14001, zertifiziert durch den TÜV Nord. Das Unternehmen ist zudem TSM zertifiziert. Seit 2008 wurden die SWD bis einschließlich 2016 jährlich vom Energieverbraucherportal als TOP-Lokalversorger ausgezeichnet und seit 2015 auch als TOP-Lokalversorger Wasser. 2016 sind die SWD außerdem von FOCUS-MONEY als TOP-Stromanbieter ausgezeichnet worden.

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