Modernisierung der Stromnetze durch Rückbau:


• Stromversorgung in der Dürener Innenstadt wird durch Rückbau nicht beeinträchtigt
• Trafos werden umweltfreundlich entsorgt und Rohstoffe wiederverwertet
• kurzzeitige Verkehrsbehinderungen
rund um Umspannwerk in Kalenderwoche 26

Pressemitteilung der Leitungspartner GmbH

Düren, 20. Juni 2017
Die Leitungspartner beginnen am Montag, 26. Juni, mit dem Abbau der beiden Trafos im Umspannwerk Mitte am Max-Oppenheim-Platz gegenüber dem Stadtcenter. Bis Freitag, 30. Juni, kann es dadurch zu temporären Verkehrsbehinderungen kommen, weil immer wieder die Spur in Richtung Stadtcenter gesperrt werden muss. Für Fußgänger steht der Gehweg auf der a Straßenseite zur Verfügung. Die Stromtankstellen vor dem Gebäude sind in diesem Zeitraum außer Betrieb. Der Abbau der beiden Trafos ist Teil der Modernisierungsstrategie der Leitungspartner. Damit bereitet die Stadtwerke-Tochter das Dürener Stromnetz auf die veränderten Anforderungen durch verstärkt dezentrale Stromproduzenten vor und sichert die Versorgung in Düren. Das Umspannwerk Mitte ist bereits seit Ende 2016 außer Betrieb. Seitdem wird die Dürener Innenstadt über drei unterirdische Kabel vom Umspannwerk Nord in der Paradiesstraße sicher und zuverlässig mit Strom versorgt. Die beiden 53 und 39 Jahre alten Trafos werden von einer Spezialfirma auf zwei Tieflader verladen und danach in Leverkusen unter Einhaltung aller Umweltauflagen zerlegt und die Einzelteile dem Rohstoffkreislauf zugeführt.

„Im Mittelpunkt unserer Planung für den Abbau der beiden Trafos steht, dass wir den Verkehr und die umliegenden Anwohner so wenig wie möglich beeinträchtigen möchten“, sagt Cord Meyer, Geschäftsführer der Leitungspartner. Bei dem Rückbaukonzept, das ab dem 26. Juni umgesetzt wird, muss zeitweise eine Spur der Gutenbergstraße gesperrt werden. So kann der Verkehr weiter an der Baustelle vorbeifließen und die dadurch verursachten Verspätungen des Linienverkehrs (die Gutenbergstraße ist in weiten Teilen ohnehin für den regulären Verkehr gesperrt) sollen auf ein Minimum begrenzt werden.

Eng getakteter Zeitplan
Die Arbeiten beginnen am Montag mit dem Entfernen der Betonwände des Umspannwerks. Diese können mit einem Kran herausgehoben werden.

Am Dienstagvormittag wird das Isolieröl (9 Tonnen pro Trafo) in einen Tankwagen abgepumpt, bevor am Dienstagnachmittag der erste der beiden Trafos über eine Rampe von seinem Podest im Umspannwerk auf den ersten Tieflader verladen wird. Die Trafos sind auf Rollen gelagert und stehen bereits heute auf Eisenbahnschwellen, sodass auf ein aufwendiges Herausheben der jeweils 30 Tonnen schweren Trafos mit einem Großkran verzichtet werden kann. „Dafür hätte die komplette Straße gesperrt werden müssen. Das konnten wir zum Glück vermeiden“, sagt Marco Lautenbach, verantwortlicher Elektromonteur für den Abbau bei den Leitungspartnern.

Am Mittwoch soll der zweite Trafo auf einen Tieflader verladen werden, bevor am Donnerstag laut der Planungen die Betonwände wieder in das Gebäude eingezogen werden. „Wir haben uns den Freitag als Puffertag freigehalten, falls es in der Woche zu unerwarteten Verzögerungen kommt“, so Lautenbach weiter. Die für die Verladung der Trafos abgebauten Ladesäulen für Elektroautos sollen einige Tage später wieder zur Verfügung stehen. Parallel zum Verladen der Trafos beginnen im Umspannwerk die restlichen Arbeiten zum kompletten Rückbau. Wie das Umspannwerk zukünftig genutzt werden soll, wird bei den Leitungspartnern nach Ende der Arbeiten entschieden.

 

Umweltfreundliche Entsorgung und Wiederverwertung
Die beiden Trafos werden von der Leverkusener Spezialfirma Bender Recycling innerhalb kürzester Zeit demontiert: Innerhalb einer Woche werden die beiden 30-Tonnen-Kolosse in ihre Einzelteile zerlegt. Alle wiederverwertbaren Teile, wie etwa Stahl oder Kupfer, werden dem Rohstoffkreislauf zugefügt. Alle übrigen Teile werden unter Einhaltung der Umweltauflagen entsorgt. Das gilt auch für die insgesamt 18 Tonnen Isolieröl.

Technischer und historischer Hintergrund
Ab 1964 versorgte der erste der beiden Trafos die Dürener Innenstadt mit Strom. 1978 wurde der zweite Trafo in Betrieb genommen. Beide Trafos arbeiteten im sogenannten Mittelspannungsbereich und transformierten den Strom von 35.000 Volt auf 10.000 Volt herunter. Diese Spannung wurde dann wiederum in den Ortsnetzstationen auf 230 Volt heruntertransformiert. Historisch bedingt betrieben die Stadtwerke Düren, und seit 2013 die Leitungspartner, zwei weitere Mittelspannungsnetze mit 10.000 und 20.000 Volt. Auf das 35.000 Volt-Mittelspannungsnetz wird heute komplett verzichtet. Seit Ende 2016 wird so die Dürener Innenstadt zum Beispiel über drei unterirdische Leitungen mit je 5-6 Zentimeter Durchmesser vom Umspannwerk Nord mit Strom versorgt.

Über die Leitungspartner
Die Leitungspartner GmbH ist die Netzgesellschaft für die Stadt Düren und die Gemeinde Merzenich. Das Unternehmen mit Sitz in Düren ist eine 100-prozentige Tochter der Stadtwerke Düren und seit dem 01. Januar 2013 für den Ausbau und Betrieb der Stromnetze, Gasnetze, Wassernetze, Wärmenetze und Datennetze zuständig. Die Leitungspartner beschäftigen rund 180 Mitarbeiter.

 

 

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