Positive Bilanz beim Energiewende-Mehrfamilienhaus

SWD ziehen beim Pilotprojekt „Energiewende-Mehrfamilienhaus“ in Niederau positive Zwischenbilanz

●    Erstes Energiewende-Mehrfamilienhaus in der Region erfolgreich
●    Strom vom eigenen Dach, umweltfreundliches Heizen mit eigenen Wärmepumpen und eigene Ladesäulen für Elektrofahrzeuge
●    SWD treiben Energiewende als Vorreiter voran

Düren, den 11. Juni 2019

167 Solarmodule, zwei Batteriespeicher, drei Wärmepumpen und zwei Elektroauto-Ladeboxen für 15 Wohneinheiten mit insgesamt rund 1.100 Quadratmetern Wohnfläche – so sieht das erste Energiewendehaus in der Region aus. Die Stadtwerke Düren (SWD) ziehen jetzt mit ihrem Partner, dem Bauherrn Bruno Caspers, eine positive Zwischenbilanz des einzigartigen Pilotprojekts im Dürener Stadtteil Niederau. Seit einem knappen Jahr wird die Energiewende hier von den Mietern in jeder Ecke des Hauses gelebt – Dank modernster Technik, die im ersten Energiewendehaus in der Region zum Einsatz kommt.

„Wir können die Energiewende nur vorantreiben, wenn wir auch neue, unbekannte Wege gehen und einfach mal ausprobieren, welche Lösung die beste ist. Und genau das tun wir mit dem Energiewendehaus in Düren-Niederau“, erklärt SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke. „Damit zeigen wir – zusammen mit unserem Partner Bruno Caspers –, dass wir als regional verbunder Energie- und Wasserversorger nicht nur Vorreiter der Energiewende sein möchten, sondern, dass wir es auch sind“, sagt Heinrich Klocke weiter. „Das besondere an unserem Energiewendehaus in Düren-Niederau ist, dass hier jeder Mieter ganz automatisch einen großen Beitrag zur Energiewende leistet,“ erklärt Bauherr Bruno Caspers. Ziel des Gemeinschaftsprojektes ist, dass es möglichst viele Nachahmer findet und so die Energiewende möglichst schnell erreicht wird.

167 Solarmodule = etwa 300 qm Solarfläche = 50 Kilowatt peak (kWp) Leistung = umweltfreundlicher Mieterstrom mit rund 80 % Eigenverbrauch
Im Energiewendehaus in Düren-Niederau haben die aktuell 15 Mietparteien stets die Sonne im Blick, denn wenn sie scheint, dann ist der Strom für sie gerade besonders günstig und ganz nebenbei auch noch besonders umweltfreundlich. „Die PV-Anlage hat 50 kWp Leistung und kann etwa 50.000 Kilowattstunden Strom im Jahr produzieren“, erläutert SWD-Projektingenieur Simon Köhler, der den Bau geleitet hat. „Das entspricht etwa dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von rund 16 Mehrpersonen-Haushalten.“ Das neue Tarifmodell für den umweltfreundlichen Strom im Energiewendehaus Caspers heißt Mieterstrom. Er ist für die Mieter so attraktiv, weil er nicht nur umweltfreundlich, sondern eben auch günstiger ist. „Für den Strom vom Dach, den die Mieter selbst verbrauchen, zahlen sie weniger, weil Stromsteuer, Netzentgelte und andere Umlagen entfallen. So ergeben sich etwa fünf Cent Preisvorteil pro Kilowattstunde“, rechnet Simon Köhler vor. Aufs Jahr gesehen, fällt die Stromrechnung dadurch für jeden Mieter um 80 bis 100 Euro niedriger aus – je nach Nutzerverhalten und Eigenverbrauchsanteil. „Nach rund einem Jahr können wir schon die erfreuliche Bilanz ziehen, dass rund 80 % des verbrauchten Stroms tatsächlich Mieterstrom sind“, freut sich Simon Köhler. Möglich ist das unter anderem dank moderner, intelligenter Zähler, die den Stromverbrauch äußerst genau aufzeigen. 

2 x 15 kWh Batteriespeicher = umweltfreundliche Stromnutzung auch bei Dunkelheit
Zwei Batteriespeicher sorgen dafür, dass der überschüssige Strom vom PV-Dach auch für den späteren Eigenverbrauch bereitgehalten wird. „Er ist ein wichtiger Puffer für Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint“, erklärt Simon Köhler. Das Besondere des Energiewendehauses ist aber nicht die moderne Hardware allein, sondern das optimale Zusammenspiel aller Komponenten – die intelligente Steuerung. „Sie ist so ausgelegt, dass möglichst viel eigener Strom vom Dach genutzt werden kann“, erklärt Simon Köhler. „Und wird im Sommer noch mehr Strom produziert als verbraucht und gespeichert werden kann, so wird dieser ins Netz eingespeist – es geht also nichts von unserem umweltfreundlichen Strom verloren“, freut sich Simon Köhler.

3 Wärmepumpen = umweltfreundliche Wärmeversorgung
Auch die Heizung ist im Energiewendehaus Caspers umweltfreundlich. In drei modernen Wärmepumpen wird die Wärme mit dem Strom aus der hauseigenen PV-Anlage oder CO2-neutralem Strom der SWD erzeugt und zu einem pauschalen Tarif direkt an die Mieter geliefert.

2 SWD-Wallboxes mit jeweils 11 kW = bis zu 3 Mal schnelleres Laden von Elektroautos
Die Mieter können im Energiewendehaus Caspers sogar mit ihrem Auto Gutes für die Umwelt tun. Dank der beiden SWD-Wallboxen ist ihr Auto innerhalb kürzester Zeit mit dem Strom vom Dach geladen. Buchen die Mieter zudem die SWD AutoStrom Flatrate für nur 49,99 Euro im Jahr, so können sie an allen SWD Ladesäulen sowie bundesweit an mehr als 2.200 innogy Tankstellen Strom tanken. „Weitere Kunden aus dem Kreis Düren können unsere Flatrate übrigens für nur 99,99 Euro im Jahr buchen“, sagt SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke. „Dieses günstige Angebot ist ein weiterer Beitrag der SWD, um die Energiewende voranzubringen“, so Heinrich Klocke.

Kontinuierliches Monitoring und technische Erweiterung
“Auch wenn wir bereits heute eine sehr positive Bilanz ziehen können, ist das Energeiwendehaus Caspers noch nicht fertig,“ erklärt Simon Köhler. „Wir schauen uns die Entwicklung ganz genau an und drehen sozusagen immer wieder an den Optimierungsschrauben – und ergänzen das Haus mit neuer Technik“, so Simon Köhler weiter. Dazu gehört, dass zurzeit ein Portal in Arbeit ist, in dem die Mieter künftig nachschauen können, wann der Verbrauch für sie am günstigsten ist. Zudem sollen beispielsweise die Wasser- und Wärmemengenzähler digitalisiert werden.
 

Über die Stadtwerke Düren
Die Stadtwerke Düren GmbH ist der Energie- und Wasserversorger für die Stadt Düren sowie die Gemeinde Merzenich. Anteilseigner der SWD sind die Stadt Düren und die Innogy SE AG. Die Stadtwerke Düren GmbH bietet ihren rund 60.000 Kunden Strom, Gas, Nahwärme, Wasser und damit verbundene Dienstleistungen aus einer Hand. Die SWD-Gruppe beschäftigt zusammen mit ihrem Tochterunternehmen, der Leitungspartner GmbH, rund 280 Mitarbeiter, davon 18 Auszubildende. In puncto Umwelt sind die SWD regional und überregional stark engagiert. Dazu gehören Beteiligungen an der Green GECCO GmbH & Co. KG und an der Rurenergie GmbH. Beide Gemeinschaftsunternehmen entwickeln und realisieren Projekte rund um regenerative Energien. Das Umweltmanagementsystem der SWD entspricht der international geltenden Umweltnorm DIN EN ISO 14001, zertifiziert durch den TÜV Nord. Das Unternehmen ist zudem TSM zertifiziert. Seit 2008 wurden die SWD bis einschließlich 2019 jährlich vom Energieverbraucherportal als „TOP-Lokalversorger“ ausgezeichnet. 2016 erhielten die SWD von FOCUS-MONEY die Auszeichnung TOP-Stromanbieter und 2019 die Auszeichnung „Bester Stromversorger“ Region Düren. Die Servicequalität der SWD wird seit 2018 zudem jährlich durch die Auszeichnung „TOP-Performer“ attestiert.
 

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