Stadtwerke Düren fördern den Klimaschutz

• 350.000 Tonnen CO2 werden in den kommenden fünf Jahren von den SWD eingespart
• CO2-Neutralität wird über den Erwerb von geprüften Zertifikaten ermöglicht
• keine Mehrkosten für die mehr als 22.000 Erdgaskunden

 

Düren, den 15. September 2017

Die Stadtwerke Düren (SWD) engagieren sich für mehr Umwelt- und Klimaschutz und machen alles Erdgas- und Wärmetarife ab sofort CO2-neutral: Durch den Erwerb von CO2-Zertifikaten unterstützen die SWD vier internationale und ein lokales Projekt zur Vermeidung des klimaschädlichen CO2. Für die mehr als 22.000 Erdgaskunden der Stadtwerke Düren ändert sich dadurch nichts, außer dass sie ohne Mehrkosten mit dem Bezug von Erdgas und Wärme der SWD ganz einfach ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten können.

„Eine Investition in die Umwelt ist eine Investition in die Zukunft“, so Heinrich Klocke, Geschäftsführer der Stadtwerke Düren. Durch die Umstellung auf umweltfreundliche Erdgas- und Wärmetarife sparen die SWD in den kommenden fünf Jahren insgesamt mehr als 350.000 Tonnen CO2 ein. „Diese Einsparung geben wir ab September eins zu eins an alle unsere Privatkunden weiter. Ohne Mehrkosten gibt es damit unter dem Motto ‚Einheizen statt aufheizen’ klimaneutrale Energie für zu Hause. Das bedeutet, wir heizen in Düren ein, aber wir heizen das Klima nicht auf, sondern schonen es, ohne dass unsere Kunden auf wohlige Wärme verzichten müssen und mit gutem Gewissen heizen können“, so Heinrich Klocke.  
 


Umwelt- und Klimaschutz in Unternehmensphilosophie verankert
Als Energie- und Wasserversorger und Dürener Traditionsunternehmen gestalten die SWD die Energiewende nicht nur mit, sondern treiben sie auch aktiv voran. Der Klimaschutz ist dabei eines der wichtigsten Anliegen des Unternehmens. Obwohl Erdgas der sauberste fossile Brennstoff ist, wird bei der Förderung, beim Transport und bei der Verbrennung CO2 freigesetzt. Zudem entstehen in jedem Haushalt beim Heizen, aber auch beim Kochen oder Duschen CO2-Emissionen. „Ein Dreifamilienhaushalt kommt hier auf rund fünf Tonnen pro Jahr. Und genau diese Emissionen gleichen wir bei den SWD für alle unsere Privat- und Gewerbekunden ab sofort aus“, erklärt Ingo Vosen, Vertriebsleiter der SWD.

So wird das SWD-Erdgas CO2-neutral
Mit dem Erwerb sogenannter CO2-Zertifikate unterstützen die SWD seit Mitte September 2017 insgesamt vier internationale und eine lokales Klimaschutz-projekt. Bei der Auswahl der Projekte wurden die Stadtwerke von dem Klimaspezialisten First Climate unterstützt:

• Nachhaltige Forstwirtschaft ist das Ziel der brasilianischen Florestal Santa Maria Farm. Über 71.000 Hektar Wald werden hier nach den strengen Anforderungen des international anerkannten Forest Stewardship Council (FSC) nachhaltig bewirtschaftet. Dies bedeutet auch eine verminderte Abholzung, die die CO2-Einsparung ermöglicht. Der Schutz der riesigen Fläche erfordert einen hohen Aufwand, der ohne die Einnahmen aus dem Verkauf von Klimaschutzzertifikaten nicht finanzierbar wäre.

• Rund um die Metropole Kampala, Uganda, wird die Verbreitung energieeffizienter Kochöfen gefördert. Im Vergleich zu den traditionellen offenen Feuerstellen ermöglichen die neuen Metallkochherde eine Brennstoffeinsparung von bis zu 50 Prozent. Dadurch werden weniger Brennstoffe wie Holz benötigt. Durch die effektivere Verbrennung entstehen beim Betrieb der Kochherde zudem deutlich weniger klima- und gesundheitsschädliche Abgase. Bis heute wurden bereits mehr als 450.000 Haushalte mit den neuen, effizienten Kochherden ausgestattet.

• Beim Klimaschutzprojekt „Sustainable Deployment of the LifeStraw Family in rural Kenya“ werden eine Million des Wasserfilters LifeStraw (Family) an Familien in ländlichen Gegenden Kenias verteilt. Der Einspareffekt an CO2-Emissionen beruht im Wesentlichen darauf, dass die Trinkwasseraufbereitung durch die mechanischen Filter erfolgt und nicht länger mit Hilfe von vergleichsweise ineffizienten offenen Feuerstellen.

• Das Vishnuprayag-Kraftwerk (Uttarakhand, Indien) erzeugt jährlich 1,8 Terawattstunden saubere Energie aus Wasserkraft. Diese saubere Energie wird dringend benötigt, damit nicht noch mehr CO2 erzeugt wird: Durch rasant steigende Bevölkerungszahlen und eine stark wachsende Wirtschaft verschärft sich die Umweltproblematik in Indien zunehmend. Immer mehr Ressourcen werden verbraucht, neue Infrastruktur muss geschaffen und immer mehr Fläche muss bereitgestellt werden, um den Zuwachs an Menschen zu versorgen.

• Den Abschluss bildet das Bergwaldprojekt im Nationalpark Eifel direkt vor unserer Haustüre. Hier helfen Freiwillige in verschiedenen Aktionen einzelne Gebiete im Nationalparkwald wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurück zu versetzen und so die vielfältigen Funktionen des Ökosystems zu erhalten. Damit sich der Nationalparkwald wieder zum Buchenwald entwickelt werden standortsfremde Douglasien- und Fichten entfernt. Zudem wird ein Übergreifen der Fichtenborkenkäfer auf die angrenzenden Wirtschaftswälder durch Entrindung verhindert.

Investition in internationale Projekte ist sinnvoll
Weshalb die Investition in internationale Projekte Sinn macht, erklärt der Vertriebsleiter der SWD Ingo Vosen: „Durch gezielte Investitionen in Schwellen- und Entwicklungsländern kann mit dem gleichen Einsatz eine viel größere Menge CO2 eingespart werden als durch vergleichbare Aktivitäten in Europa. Und wo das CO2 eingespart wird, ist unserer Umwelt letztlich egal.“ Denn während in Deutschland schon sehr viel für den Klimaschutz getan wird, stehen diese Projekte in vielen Ländern noch am Anfang. Das heißt konkret: Für fünf Tonnen CO2, die in Deutschland erzeugt werden, werden in einem anderen Land fünf Tonnen eingespart. Die Zertifikate sind alle geprüft.

Alle Informationen zur SWD-Klimaschutzinitiative sind auf der Webseite www.einheizenstattaufheizen.de online abrufbar.


Über die Stadtwerke Düren
Die Stadtwerke Düren GmbH ist der Energie- und Wasserversorger für die Stadt Düren sowie die Gemeinde Merzenich. Anteilseigner der SWD sind die Stadt Düren und die Innogy SE AG. Die Stadtwerke Düren GmbH bietet ihren rund 60.000 Kunden Strom, Gas, Wasser und damit verbundene Dienstleistungen aus einer Hand. Die SWD-Gruppe beschäftigt zusammen mit ihrem Tochterunternehmen, der Leitungspartner GmbH, rund 260 Mitarbeiter, davon 18 Auszubildende. In puncto Umwelt sind die SWD regional und überregional stark engagiert. Dazu gehört die Beteiligung an der Green GECCO GmbH & Co. KG und an der Rurenergie GmbH. Beide Gemeinschaftsunternehmen entwickeln und realisieren Projekte rund um regenerative Energien. Das Umweltmanagementsystem der SWD entspricht der international geltenden Umweltnorm DIN EN ISO 14001, zertifiziert durch den TÜV Nord. Das Unternehmen ist zudem TSM zertifiziert. Seit 2008 wurden die SWD bis einschließlich 2017 jährlich vom Energieverbraucherportal als TOP-Lokalversorger ausgezeichnet und seit 2015 auch als TOP-Lokalversorger Wasser. 2016 sind die SWD außerdem von FOCUS-MONEY als TOP-Stromanbieter ausgezeichnet worden.

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