Wachstumsstrategie der SWD geht auf


●    5,8 Millionen Euro Überschuss (+5,9 Prozent)
●    Digitalisierung und konsequente Kundenausrichtung bringen viele neue Produkte
●    Leistungsfähigkeit und Netzsicherheit trotz Corona jederzeit gesichert


Düren, den 14. Mai 2020

Die Stadtwerke Düren (SWD) haben im Geschäftsjahr 2019 einen Überschuss in Höhe von 5,8 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit konnte der Energie- und Wasserversorger sein Vorjahresergebnis (5,5 Millionen Euro) um 5,9 Prozent steigern. Ursächlich dafür war u.a. auch ein Sondereffekt durch den Verkauf des ehemaligen Deperieux-Geländes. Nach der Übernahme durch einen Investor entsteht dort derzeit ein modernes, stadtnahes Wohnquartier, welches zugleich Bestandteil des Dürener Masterplans ist. Der Umsatz stieg von 129,7 um 3,9 Prozent auf 134,8 Millionen Euro. Dies ist insbesondere auf den um 13,4 Prozent gestiegenen Umsatz im Bereich Contracting und den gestiegenen Umsatz bei der Stromversorgung zurückzuführen. Letzterer war im Wesentlichen durch die Preisanpassung Anfang 2019 verursacht und glich zugleich die gestiegenen Beschaffungskosten aus. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie und die noch nicht absehbaren Folgen auf Wirtschaft und Privathaushalte verzichtet der Energieversorger auf eine Prognose für 2020.

„Das zurückliegende Geschäftsjahr war sehr anspruchsvoll“, sagt SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke. Dass die Stadtwerke Düren dennoch das Vorjahresergebnis nochmals leicht übertreffen konnten, hat für ihn vor allem zwei Gründe: Zum einen beginne die Wachstumsstrategie zu greifen, zum anderen sieht Klocke das als klaren Verdienst aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SWD-Gruppe, die viele Projekte erfolgreich vorangetrieben hätten. „Wir haben bei der Entwicklung unserer Wachstumsstrategie in den vergangenen Jahren sehr genau die Bedürfnisse unserer Kunden analysiert. Dabei haben wir erkannt, dass wir nicht nur unseren Beitrag zur Energiewende leisten können, sondern die Menschen uns auch bei Themen wie Verkehr, Digitalisierung oder Nachhaltigkeit vertrauen. Entstanden sind daraus vielfältige Produkte und Services, die von unseren Kundinnen und Kunden sehr gut angenommen werden“, erklärt Heinrich Klocke die Entwicklung hinter den vielen Neuerungen bei den SWD in den vergangenen Monaten. Als Beispiele nennt er das neue Wärmeangebot der SWD, die Tochtergesellschaft EnergieRevolte mit ihrem Prepaid-Stromtarif, die Ausweitung des eigenen Glasfasernetzes bei SpeedNet sowie den Ausbau der Angebote im Bereich der Elektromobilität. Darüber hinaus leistet die SWD-Gruppe mit ihrem Engagement im Forschungsprojekt Quirinus einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende.

Neues Wärmeangebot der Stadtwerke Düren
Wie das gemeinsame Gestalten der Energiewende praktisch aussehen kann, haben die Stadtwerke Düren 2019 mit 35 SHK-Fachbetrieben (Sanitär-Heizung-Klima) der Region gezeigt: „Insgesamt haben wir im zurückliegenden Jahr mit den lokalen Handwerkspartnern vor Ort rund 40 Mehrfamilienhäuser und 23 Einfamilienhäuser mit modernen und umweltfreundlichen Heizungsanlagen ausgestattet“, zieht Heinrich Klocke  Bilanz. Die Stadtwerke planen die Modernisierung, kümmern sich um die Beauftragung lokaler Handwerker und finanzieren den Kauf und den Austausch der Heizungsanlagen. 
Zudem übernehmen sie die kontinuierliche Wartung. Im Rahmen eines Zehn-Jahres-Vertrages sichern sich die Hauseigentümer den 24/7 Wärmeservice der SWD. Als besondere Dienstleistung für private Besitzer von Mehrfamilienhäusern kümmern sich die Stadtwerke Düren nach der Installation hier um die jährlichen Heizkostenabrechnungen und auf Wunsch um die Abrechnung mit den Mietern. „Neben den eingesparten Investitionskosten in eine moderne und umweltfreundliche Heizungsanlage nehmen wir den Hauseigentümern so eine große Last ab“, so Klocke weiter. Für das Jahr 2020 planen die SWD, ihr Wärmeangebot kontinuierlich auszubauen und weitere Handwerksbetriebe als Partner zu gewinnen.


Neues Glasfasernetz für Dürener Gewerbegebiete
Ebenfalls 2018 gestartet und 2019 erheblich schneller ausgebaut als geplant, haben die SWD ihr Glasfaser-Angebot SpeedNet in Kooperation mit NetAachen: „Wir hatten uns selbst zum Ziel gesetzt, bis Mitte 2020 alle Gewerbegebiete in Düren und Merzenich mit Glasfaser auszustatten. Wir waren aber schon im Herbst 2019 mit dem Ausbau fertig“, freut sich Cord Meyer, Geschäftsführer der Leitungspartner. „Das haben wir einem äußerst motivierten und erfolgreichen Team zu verdanken“, so Meyer weiter.

Von dieser Zeitersparnis profitieren jetzt die Unternehmen in den Gewerbegebieten, die nun deutlich schneller das neue Angebot von SpeedNet nutzen können. „Über 200 Unternehmen haben bereits einen Hausanschluss installieren lassen, und über 100 Verträge wurden abgeschlossen. Dass der Bandbreitenbedarf vorhanden ist und weiter zunimmt, zeige die Nachfrage nach sogenannten symmetrischen Bandbreiten bis in den Gigabit-Bereich.

3,3 Millionen Euro sind so in die Digitalisierung dieser acht Gewerbegebiete geflossen:

-    Im Großen Tal
-    Talbenden
-    Automeile
-    Hammerbenden
-    Nickepütz
-    Paradiesbenden 
-    Merzenich-Girbelsrath

In diesem Jahr plant die SWD-Gruppe die Erschließung weiterer Gebiete. Dafür wird in der sogenannten Vorvermarktungsabfrage das Interesse der Unternehmen und weiterer Kunden erfasst. „Für uns ist es wichtig herauszufinden, wo der Bedarf jetzt noch am größten ist“, so Meyer weiter. Denn für viele Anwendungen seien die schnellen Glasfasernetze die Voraussetzung, um neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln oder bestehende Systeme besser zu vernetzen. „Das Thema SmartCity wird in immer mehr Städten aktiv umgesetzt – und Glasfaser ist die Grundlage dafür. Hier stehen wir bereit und wollen den Netzausbau daher kontinuierlich fortsetzen“, so Klocke abschließend. 

Neue Servicedimension der EnergieRevolte
Auch bei dem anderen Tochterunternehmen der Stadtwerke Düren, dem Prepaid-Stromanbieter EnergieRevolte, standen die Zeichen 2019 auf Expansion: „Wir sind mit dem ersten vollständigen Betriebsjahr seit unserer Gründung 2018 sehr zufrieden. Viele Menschen konnten wir bereits von unserem völlig neuen Service überzeugen und auch in den ersten Ballungsgebieten in Nordrhein-Westfalen – und damit außerhalb von Düren – bereits Kunden gewinnen“, fasst Geschäftsführer André Jumpertz die Entwicklung zusammen. Das Start-up bietet Stromkunden – vergleichbar mit einem Prepaid-Mobilfunktarif – die Möglichkeit, ein flexibles Guthaben per App aufzuladen und dann zu nutzen. Bezahlt wird das Guthaben zeitgemäß zum Beispiel über Kreditkarte oder Paypal. Aber auch Überweisungen sind möglich. In der App für Android und Apple iOS sieht der Kunde stets sein Guthaben, seinen aktuellen Verbrauch sowie eine Vorhersage, wie lange sein Guthaben noch voraussichtlich reichen wird. Gedacht ist der Service zum Beispiel für Menschen, die bei regulären Stromverträgen mit regelmäßigen Abschlägen in Rückstand gekommen sind. Auch für junge Menschen, die zum Beispiel zum ersten Mal einen eigenen Haushalt führen, bietet der Prepaid-Vertrag eine erhöhte Transparenz der Kosten und des Verbrauchs.

Das Konzept hat im vergangenen Jahr zudem die ersten beiden lokalen Stromanbieter außerhalb Dürens überzeugt, die in Kürze den Service und die App unter eigenem Namen für ihre Kunden anbieten werden. „Wir haben mit den beiden Pilotkunden in den vergangenen Monaten eine Plattform geschaffen, mit der zukünftig jeder Grundversorger in Deutschland ganz einfach seinen eigenen und zeitgemäßen Prepaid-Stromtarif mit App-Unterstützung anbieten kann“, so Jumpertz weiter. Und überall dort, wo der regionale Grundversorger kein eigenes Angebot starten möchte, kann sich Jumpertz zukünftig ein stärkeres Engagement der EnergieRevolte vorstellen: „Neben NRW prüfen wir bereits gerade, wo es für uns sonst noch Sinn machen könnte, unseren Service den Menschen anzubieten“, erklärt André Jumpertz. SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke ist stolz auf das achtköpfige Team rund um Jumpertz, welches die EnergieRevolte aus einem internen Projekt der SWD gestartet haben: „Hier ist etwas wirklich Innovatives entstanden, weil die Kolleginnen und Kollegen im Rahmen unserer Wachstumsstrategie ein eigentlich altes Thema eines jeden Grundversorgers radikal neu und konsequent digital gedacht haben. Das Ergebnis ist nicht nur ein neues Produkt, sondern ein Service, der für die betroffenen Menschen wirklich hilfreich ist.“

Neue Entwicklungen im virtuellen Kraftwerkprojekt Quirinus der Leitungspartner
Neben neuen Produkten und Services beschäftigte sich die SWD-Gruppe im vergangenen Jahr auch mit den Nebenwirkungen der Energiewende auf die Gewährleistung der Versorgungssicherheit in der Region: Der Netzbetreiber Leitungspartner beteiligte sich dazu in den vergangenen rund drei Jahren mit verschiedenen Partnern am Forschungsprojekt Quirinus. Ziel des Projektes ist es, eine Idee zu entwickeln wie die Energienetze der Zukunft aufgestellt sein müssen, um mit vielen kleinen und somit dezentralen Stromproduzenten umgehen zu können. „Hier ist ein fundamentales Umdenken notwendig, denn bisher waren die Netze auf nur wenige Stromproduzenten – Kraftwerke eben – und viele Verbraucher ausgelegt. Jetzt gibt es beispielsweise mit einer steigenden Anzahl an Photovoltaikanlagen auf privaten und gewerblichen oder kommunalen Dächern sowie neuen Windkraftanlagen immer mehr Stromproduzenten, die ihre Energie jederzeit in das Netz einspeisen möchten“, erklärt Cord Meyer, Geschäftsführer der Leitungspartner. Diese vielen Produzenten können bislang jedoch nicht zentral gesteuert werden und speisen ihren Strom somit unreguliert in die Netze ein. „Das hat zur Folge, dass es immer schwieriger wird, die Netzspannung konstant zu halten.  Privathaushalte werden kleine Schwankungen in der Regel nicht mal merken, für empfindliche Industriemaschinen kann das aber folgenschwere Auswirkungen haben“, so Meyer weiter. Um das zu erforschen, betrachten die Leitungspartner und die übrigen beteiligten Unternehmen das gesamte Netz als ein „virtuelles Flächenkraftwerk“. „Das hört sich sehr einfach an, ist in der Praxis aber enorm komplex“, so Meyer weiter. Im Rahmen des Projektes wurden so zum Beispiel unterschiedliche Netzbereiche so digitalisiert, dass man jederzeit prognostizieren kann, ob es zu Engpässen kommt. In aufwändigen Feldversuchen wurde getestet, wie man lokal Netzschwankungen stabilisieren kann, und ob man Teilbereiche als Inselnetz betreiben kann, die sich selbst versorgen. Das Ergebnis fasst Cord Meyer so zusammen: „Wir wissen nun, dass ein virtuelles Flächenkraftwerk funktionieren kann und haben gute Erkenntnisse darüber gewonnen, wie wir ein solches Netz steuern müssen. Und wir sehen uns darin bestätigt, dass das Netzmanagement vor Ort in der Region stattfinden muss – und nicht zentralisiert für größere Regionen funktionieren kann. Auf dieses Wissen können wir nun aufbauen und die Netze der Zukunft weiterhin so sicher und stabil planen, wie bisher.“ Im Detail sei hier aber noch weitere Forschungsarbeit notwendig. Nach über dreijähriger Arbeit wurde das Projekt im Mai 2020 wie geplant vorerst abgeschlossen. Eine Fortsetzung sei jedoch geplant, so Cord Meyer. 

Zusammen mit einem Ingenieurbüro und einen weiteren regionalen Netzbetreiber aus dem rheinischen Revier sind die Stadtwerke Düren heute Anteilseigner der D E M GmbH mit Sitz im Innovationszentrum Forum Heppendorf (Stadt Elsdorf). Die drei Buchstaben stehen für Dezentrales Energie Management. Ziel der D E M ist der führende Anbieter von technischen, digitalen Applikationen und Services zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit in dezentralen, vernetzten Energiesystemen zu werden. Gerade vor dem Hintergrund des Strukturwandels im rheinischen Revier und zur Sicherstellung eines langfristig attraktiven und energiesicheren Standortes für Industrie, Gewerbe und Bürger kommt dieser anspruchsvollen Aufgabe eine besondere Bedeutung zu.

Neue Mobilitätsangebote der SWD-Gruppe
„Wir möchten das Thema Elektromobilität in der Region weiter vorantreiben. Deshalb gehen wir hier mit gutem Beispiel voraus und ich bin stolz, heute sagen zu können, dass inzwischen dreiviertel unserer PKW und Kleintransporter elektrifiziert sind“, so SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke. Dieses klare Bekenntnis zur Elektromobilität zeigt sich bei den Stadtwerken auch personell – 2019 hat der Energie- und Wasserversorger die Abteilung „Digitalisierung & Innovation“ neu geschaffen und mit Matthias Rupp einen eigenen Experten für das Thema ins Haus geholt. Der Maschinenbauer hat an der RWTH Aachen zum Thema Elektromobilität promoviert. „Nachdem wir 2019 gut gestartet sind, haben wir 2020 das Ziel, mit einer ganzheitlichen Strategie neu am Markt aufzutreten“, fasst SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke zusammen. Die bisherigen Angebote für Elektroladesäulen und -boxen sowie Tarife und die passende Beratung sollen stärker aufeinander abgestimmt und als Einheit vermarktet werden. Gerade bei der Beratung kommt dem hauseigenen Fuhrpark eine besondere Bedeutung zu: „Wir versuchen mit unseren insgesamt aktuell 48 E-Fahrzeugen bewusst eine möglichst große Bandbreite der Angebote der Hersteller abzudecken, um Kunden gezielt und herstellerunabhängig bei der Fahrzeugauswahl oder der Auswahl der richtigen Ladeinfrastruktur aus unserer eigenen Erfahrung heraus optimal beraten zu können“, erläutert Heinrich Klocke. 

Für Immobilienbesitzer und Gewerbetreibende haben die SWD 2019 ebenfalls in die Optimierung der Beratung zum Aufbau einer eigenen Ladeinfrastruktur investiert. Da die meisten bestehenden Netzanschlüsse nicht für das gleichzeitige Laden von mehreren Elektrofahrzeugen ausgelegt sind, ist hier ein sogenanntes „Lastmanagement“ erforderlich. Ein entsprechendes Testobjekt haben die SWD auf ihrem Betriebshof im Einsatz, um eigene Erfahrungen auf diesem Gebiet sammeln und Interessenten das System veranschaulichen zu können. „Das Lastmanagement stellt sicher, dass die zusätzlichen Ladevorgänge die vorhandene Anschlussleistung nicht überschreiten. Dadurch können Netzausbau- und Betriebskosten eingespart werden“, erklärt Leitungspartner-Geschäftsführer Cord Meyer.

Immer mit maximaler Leistung können Besitzer eines Elektroautos dagegen ihr Fahrzeug an einer der vier neuen Ladesäulen laden, die 2019 ans Netz gegangen sind. Diese stehen am Goebenplatz, Altenteich, Hoeschplatz und in der Hospitalstraße. Damit haben die SWD ihr Ladesäulennetz im Jahr 2019 verdoppelt und betreiben nun insgesamt acht Ladesäulen im gesamten Stadtgebiet. Der Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur ist Teil der Mobilitätsstrategie der SWD-Gruppe und wird zukünftig weiter forciert. In diesem Kontext engagieren sich die Leitungspartner im Rahmen des Forschungsprojekts „eMIND“. Zusammen mit der Stadt Düren, der WIN.DN sowie der RWTH Aachen sind sie seit 2019 an der Entwicklung eines Netzberechnungstools und verschiedener Netzanalysen beteiligt. Ziel des Projektes ist es ebenfalls, die Ladeinfrastruktur in Düren weiter voran zu treiben. 

Neue Höchstwerte in der Kundenzufriedenheit
Im Jahr 2019 erhielten die SWD drei positive Bewertungen in unabhängigen Analysen:
•    Anfang des Jahres wurden die Stadtwerke von FOCUS-MONEY als „bester Stromversorger 2019“ für Düren ausgezeichnet. Das ist das Ergebnis der FOCUS-MONEY Befragung in mehr als 11.000 Interviews bundesweit. Damit belegen die SWD erstmals Platz 1 im Energie-Atlas des Wirtschaftsmagazins. In Kooperation mit Statista wurden im Rahmen der jüngsten Befragung Energieversorger unter anderem im Hinblick auf Qualität, Service und Zuverlässigkeit bewertet.
•    Das unabhängige Energieverbraucherportal verlieh den Stadtwerken Düren zudem wieder 2019 das Siegel „TOP-Lokalversorger Strom, Gas und Wasser“.
•    Die Experten des imug Instituts – ein Spin Off des Instituts für Markt-Umwelt-Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover – zeichneten den Kundenservice der Stadtwerke im Rahmen des imug Service Check mit dem begehrten Siegel „Top Performer“ für höchste Kundenkontaktqualität aus.

Auch für 2020 gibt es bereits äußerst positive Rückmeldungen: Das imug Institut vergab an die Stadtwerke erneut das begehrte Siegel „Top Performer“. FOCUS-MONEY kam in einer Kundenbefragung ebenfalls zu einer sehr guten Bewertung und verlieh den SWD die Auszeichnung „Vorbildlich erfüllte Kundenwünsche“.

Corona-Auswirkungen auf die SWD-Gruppe
Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie und die noch nicht absehbaren Folgen auf Wirtschaft und Privathaushalte verzichtet der Energieversorger in diesem Jahr auf eine Prognose für 2020. „Hier spielen einfach zu viele unsichere Faktoren eine Rolle – und diese machen eine zuverlässige Prognose aktuell praktisch unmöglich“, sagt Heinrich Klocke.  Die Versorgungssicherheit durch Corona sehen weder Heinrich Klocke noch Cord Meyer als gefährdet an: „Als systemrelevantes Unternehmen haben wir uns lange vor der Pandemie mit möglichen Ausfallszenarien und Gefährdungen beschäftigt. Für solche Fälle haben wir fertige Krisenpläne in der Schublade, die wir nun nur noch ausrollen mussten“, erläutert Cord Meyer. „Das hat sehr gut funktioniert, weshalb ich heute nochmals allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr besonderes Engagement danken möchte.

Für kritische Bereiche wie den Netzbetrieb und die Wartung von Anlagen vor Ort wurden die betroffenen Kollegen in getrennte Teams aufgeteilt. Diese halten sich bewusst voneinander fern, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Aktuell befinden sich zudem rund die Hälfte der Mitarbeiter der SWD-Gruppe im Homeoffice. „Da wir im Jahr 2017 mit der Einführung unseres Social Intranets bereits begonnen hatten, intern verstärkt mit digitalen Informations-, Chat-, Kollaborations- und Konferenztools zu arbeiten, konnten die meisten Kolleginnen und Kollegen praktisch unterbrechungsfrei zu Hause weiterarbeiten“, erklärt Heinrich Klocke. Hier habe sich sehr schnell gezeigt, wie wertvoll diese modernen Tools seien, um flexibel auf besondere Situationen reagieren zu können.

Flexibel reagieren – das habe auch für die Mitarbeiter im Kundenservice aktuell oberste Priorität: „Wenn Kundinnen und Kunden aufgrund der Corona-Pandemie aktuell zu uns kommen und Vertragsanpassungen vornehmen möchten, dann sind die Kolleginnen und Kollegen angehalten, individuell passende Lösungen zu finden“, so Heinrich Klocke. Was das konkret bedeute, hänge vom Einzelfall ab. Dafür müsse auch niemand persönlich ins Kundencenter kommen: Erreichbar sind die SWD für alle Anliegen telefonisch unter (02421) 126-233, per WhatsApp an (0179) 421 06 92, via E-Mail (kundencenter@stadtwerke-dueren.de) oder über den Chat auf www.stadtwerke-dueren.de.


Über die Stadtwerke Düren
Mit Ökostrom und CO2-neutralem Erdgas setzen die Stadtwerke Düren GmbH (SWD) für ihre rund 60.000 Kunden aus Düren und der Gemeinde Merzenich ausschließlich auf umweltfreundliche Energie. Damit unterstreicht das Unternehmen sein Engagement bei den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Heute sind die Stadtwerke Düren ein ganzheitlicher Energiedienstleister, bei dem Umdenken ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie ist.  Neben der zuverlässigen und nachhaltigen Versorgung mit Strom, Gas oder Wasser gestalten die SWD so dank zukunftsweisender Themen wie Photovoltaik, Wärme-Contracting oder E-Mobilität die Energiewende für die Menschen vor Ort aktiv mit. 

Über die Beteiligungen an der Green GECCO GmbH & Co. KG sowie der Rurenergie GmbH unterstützen die Stadtwerke Düren zahlreiche Projekte rund um den Ausbau regenerativer Energien. Das Umweltmanagementsystem der SWD entspricht der international geltenden Umweltnorm DIN EN ISO 14001, zertifiziert durch den TÜV Nord. Das Unternehmen ist zudem TSM zertifiziert. Seit 2008 wurden die SWD bis einschließlich 2020 vom Energieverbraucherportal jährlich als „TOP-Lokalversorger“ ausgezeichnet, 2020 außerdem von FOCUS-MONEY als „TOP Stromversorger Region Düren“. Die hohe Servicequalität der SWD wird seit 2018 jährlich durch die imug-Auszeichnung „TOP-Performer“ untermauert.

Anteilseigner der SWD sind mehrheitlich die Stadt Düren sowie die Eon SE. Die SWD-Gruppe beschäftigt zusammen mit ihren Tochterunternehmen, der Leitungspartner GmbH und der EnergieRevolte rund 280 Mitarbeiter, davon 20 Auszubildende.