● Künstlerin aus Düren-Birkesdorf zeigt abstrakte Acrylmalerei in Groß- und Kleinformaten
●Ausstellung kann bis 7. Januar 2027 kostenfrei im Foyer des SWD-Hauptgebäudes besucht werden
Düren, den 20. Oktober 2026
Kräftige Farben, dynamische Strukturen und Schwingungen, die man beim Betrachten spürt – mit ihrer abstrakten Acrylmalerei setzt Ute Willems beim Publikum garantiert etwas in Bewegung: Unter dem Titel „Resonanz“ zeigt die Künstlerin aus Düren-Birkesdorf, wie persönliche Erlebnisse ihren Weg auf die Leinwand finden, frei interpretiert werden und sowohl Künstlerin als auch das Publikum zum Nachdenken bewegen. Geometrische Formen, Ebenen und Konstruktionen bricht die Architektin durch das Spiel mit Farbe auf, verfremdet sie und erweitert sie mit Sand, Marmormehl oder Papiercollagen zu markanten Strukturen und einer dritten Dimension. So entstehen lebendige, ausdrucksstarke Bilder, die bei jedem Blick neue Details zeigen. Auswählte Werke in Groß- und Kleinformaten sind bis 7. Januar 2027 bei der Wechselausstellung „Kunst im Foyer“ der Stadtwerke Düren (SWD) zu sehen. Der Eintritt ist kostenfrei.
„Wir freuen uns, mit Ute Willems eine Künstlerin für unsere Wechselausstellung ‚Kunst im Foyer‘ gewonnen zu haben, die persönliche Eindrücke, unterschiedliche Materialien und ihre Erfahrung als Architektin auf besondere Weise zusammenbringt. Ihre Bilder leben von kräftigen Farben und markanten Oberflächen, lassen aber bewusst Raum für eigene Gedanken. Genau dieser Austausch zwischen Werk und Publikum macht den Titel ‚Resonanz‘ so passend“, sagt SWD-Geschäftsführerin Maria Creeten.
Aus der Welt ins Foyer: Reiseerlebnisse schwingen auf Leinwand nach Rotbraune Wüstentöne aus Namibia, die Konstruktion des Eiffelturms, die Vielfalt Japans: Auf ihren zahlreichen Reisen sammelt Ute Willems Eindrücke in Farben, Formen und Stimmungen ein, die später in ihren Werken nachwirken. „Für mich ist die Erinnerung an einen Ort vor allem eine Stimmung. Farben, Licht und Erlebnisse setze ich so um, wie sie sich mir eingeprägt haben – abstrakt verfremdet.“, sagt Ute Willems. Auf ihren Reisen dabei immer im Gepäck: Kleine Farbtuben und Papier im Postkartenformat. So entstehen kleine Kunstwerke auf der ganzen Welt. Einige der unterwegs entstandenen Arbeiten entwickelt Willems später auf großen Leinwänden weiter. „Meine Bilder können viel erzählen, legen aber nichts fest. Resonanz entsteht für mich, wenn Betrachter:innen darin etwas Eigenes entdecken und das Bild bei ihnen etwas auslöst“, sagt sie. Auch die Arbeit als Architektin wirkt in den Werken der Dürenerin nach: Geometrische Formen, Ebenen und Konstruktionen finden ihren Weg auf die Leinwand, wo Willems sie durch das Spiel mit Farbe aufbricht und frei interpretiert „Sand, Marmormehl und Papiercollagen verleihen den Bildern darüber hinaus markante Strukturen und eine dritte Dimension. So entstehen lebendige, ausdrucksstarke Werke, die bei jedem Blick neue Details zeigen und viel Raum für eigene Interpretationen lassen.“
Ute Willems: Wenn Kunst zur Familiensache wird
Von klassischen Ölgemälden über expressive Bildwelten bis hin zu abstrakter Acrylkunst: Die Kunst begleitet Ute Willems schon ihr ganzes Leben, wuchs die gebürtige Birkesdorferin doch in einer echten Künstlerfamilie auf. Vater Albert Willems widmete sich der klassischen Ölmalerei, ihr Bruder Axel entwickelte eine expressive Bildsprache. Ute Willems fand ihren ganz eigenen Weg zur Kunst und begann während ihres Architekturstudiums an der RWTH Aachen zu malen. Nach Abschluss ihres Studiums 1987 als Diplom-Ingenieurin und einem beruflichen Aufenthalt in Montréal startete sie ihr Baureferendariat beim Land Nordrhein-Westfalen und arbeitete dort ab 1990 als Architektin. Zuletzt leitete sie die Aachener Niederlassung des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW. Die Kunst blieb dabei immer Teil ihres Lebens: Während ihr Beruf von Präzision und Konstruktion geprägt war, fand sie nach Feierabend in der freien abstrakten Malerei Raum für Spontanität und Emotion. Über die Jahre probierte Willems unterschiedliche Techniken aus, bevor sie sich schließlich auf die Acrylmalerei konzentrierte. „Acrylfarben wirken kräftig und trocknen schnell. So kann ich im Malprozess direkt weiterarbeiten und beobachten, wie sich Farben und Materialien auf der Leinwand miteinander verbinden“, sagt Willems. Seit 2012 widmet sie sich intensiver ihrer Kunst: Ihre Werke wurden bereits in der Aula Carolina in Aachen und in der Aachener Niederlassung des BLB NRW gezeigt. 2026 folgte unter dem Titel „Sichtweisen“ eine Ausstellung im Hospiz des St. Augustinus Krankenhauses in Düren-Lendersdorf. Nun präsentiert die Künstlerin mit „Resonanz“ ausgewählte Werke bei „Kunst im Foyer“.
SWD machen Kunst und Kultur in Düren sichtbar
Als regionaler Energie- und Wasserversorger unterstützen die SWD seit vielen Jahren die Kunst- und Kulturszene aktiv in Düren. „Mit unserer Wechselausstellung ‚Kunst im Foyer‘ schaffen wir einen Ort, an dem Künstler:innen aus der Region ihre Arbeiten einem breiten Publikum zeigen können. Gleichzeitig engagieren wir uns mit der SWD-Kulturstiftung, der Düren Crowd und den SWD.KOMMedy.ABENDEN für ein vielfältiges kulturelles Leben in unserer Stadt“, sagt SWD-Geschäftsführerin Maria Creeten.
Über die Stadtwerke Düren
Die Stadtwerke Düren GmbH versorgen rund 60.000 Kund:innen in Düren und Merzenich zuverlässig mit Energie und Wasser. Als moderner Energiedienstleister treiben sie mit Themen wie erneuerbaren Energien, E‑Mobilität sowie einem stetig wachsenden Angebot im Bereich Wärmeerzeugung und -versorgung die Energiewende vor Ort aktiv voran. Mehrheitsgesellschafter sind ich die Stadt Düren (50,01 %) und die Westenergie AG. Gemeinsam mit der Tochter Leitungspartner GmbH beschäftigt die SWD-Gruppe rund 290 Mitarbeitende, davon 25 Auszu-bildende.