Informationen zur Trinkwasserqualität und Härtegraden
Kennen Sie den Härtebereich Ihres Wassers? Wenn nicht, sollten Sie auf jeden Fall weiter lesen. Denn nur wer ihn kennt, kann seine Wasch- und Reinigungsmittel richtig dosieren. In einigen Dürener Stadteilen liefern wir beispielsweise „weiches“ Wasser. Hier ist deutlich weniger Waschmittel nötig, als in Gebieten mit „hartem“ Wasser.
Vorübergehende Änderung der Wasserhärte im Versorgungsbereich Wasserbehälter Kirmesplatz
Im Zuge von Sanierungsarbeiten an einer Haupttransportleitung verändern die Stadtwerke Düren gemeinsam
mit ihrer Tochtergesellschaft Leitungspartner GmbH vorübergehend die Wasserverteilung am zentralen Einspeisepunkt des Wasserwerks am Annakirmesplatz.
Diese Umstellung hat zur Folge, dass es ab sofort in mehreren Ortsteilen von Düren sowie in Teilen der Gemeinde Merzenich
zu einer vorübergehenden Verringerung der Wasserhärte kommt. Die Trinkwasserversorgung ist während der gesamten Dauer der Arbeiten jederzeit sichergestellt.
Betroffene Gebiete
In Düren sind folgende Ortsteile betroffen: Arnoldsweiler, Birkesdorf, Düren-Zentrum, Gürzenich, Hoven, Mariaweiler, Merken und Rölsdorf.
In der Gemeinde Merzenich betrifft die Änderung die Ortsteile Merzenich und Morschenich‑Neu.
Änderungen bei der Wasserhärte
Durch die Anpassung der Einspeisemengen sinkt die Wasserhärte in den genannten Gebieten vorübergehend von rund 9,5 Grad deutscher Härte (°dH) auf etwa 5,1 °dH.
Damit wechselt der Härtebereich gemäß Waschmittelgesetz von „mittel“ zu „weich“.
Hinweis für Haushalte und Gewerbe
Die Stadtwerke Düren empfehlen, die Dosierung von Wasch- und Reinigungsmitteln an die neue Wasserhärte anzupassen.
Entsprechende Dosierhinweise finden sich auf den Verpackungen der jeweiligen Produkte.
Die Sanierungsmaßnahmen dauern voraussichtlich bis Mitte Juli 2026 an.
Im Anschluss wird die Wasserverteilung wieder auf den ursprünglichen Zustand umgestellt, sodass die gewohnten Härtewerte erreicht werden.
Wasserhärte
Mitteilung der Wasserhärte nach § 9 des Wasch- und Reinigungsmittelgesetz sowie die korrosionsrelevanten Trinkwasserparameter nach DVGW 551-8.
Wir empfehlen, die Waschmittel entsprechend den Angaben auf der Verpackung der Waschmittelhersteller und in Abhängigkeit von der Wasserhärte zu dosieren. Bei richtiger Waschmitteldosierung tragen Sie zum Gewässerschutz bei, weil fast alle Waschmittel noch Substanzen enthalten, die schwer abzubauen oder aus dem Abwasser zu entfernen sind.
Die aktuelle Härteliste für den Zeitraum Juli 2024 bis Juni 2025 steht ab sofort als PDF-Dokument zur Verfügung. Sie enthält alle relevanten Informationen zur Wasserbeschaffenheit und den korrosionsrelevanten Trinkwasserparametern in den verschiedenen Versorgungsbereichen.
Trinkwasserbefunde
- (182 KB) Wasserhärte und korrosionsrelevante Trinkwasserparameter
- (187 KB) Wasserbehälter Annakirmesplatz WBK
- (187 KB) Wasserbehälter Hemgenberg WBH
Wasserlaboratorium:
Kundeninformation nach § 46 der Trinkwasserverordnung
Die Stadtwerke Düren GmbH (SWD) verteilt in ihrem Versorgungsgebiet Trinkwasser, dem in Abhängigkeit von der Rohwasserqualität folgende Aufbereitungsstoffe zugegeben werden:
- zur Desinfektion: Chlor, Chlordioxid, Natriumhypochlorit
- zur Flockung (Entfernung von Trübstoffen): Aluminiumsulfat
- zur pH-Wert Einstellung: Calciumhydroxid, Natriumhydroxid, Schwefelsäure (bei Bedarf)
- zur Entfernung von Partikeln: Anthracit
- zur Entfernung von Partikeln, Eisen u. Mangan: Quarzsand
Durch die verwendeten Aufbereitungsstoffe ist gewährleistet, dass den Kunden Trinkwasser, welches den gesundheitlichen und gesetzlichen Anforderungen entspricht, zur Verfügung steht.
Wasserherkunft
Seit März 2013 setzen die SWD auf diese Bezugsquellen:
- Wasserwerk der WAG an der Wehebachtalsperre (Hauptbezug mit mehr als 60 Prozent)
- SWD-Wassergewinnungsanlage Dr. Overhues-Allee
- SWD-Wasserwerk Ellen
- Wasserleitungszweckverband Langerwehe versorgt den Stadtteil Derichsweiler
- Wasserwerk Concordia Kreuzau
- SWD-Wasserwerk Obermaubach (als Knotenpunkt der Transportleitungen zwischen Wehebachtalsperre und Düren; Reserveanlage für die Notfallversorgung und Sitz des zertifizierten Wasserlaboratoriums der SWD)