SWD ziehen für 2021 Bilanz 


Anspruchsvolles Geschäftsjahr sowie nachhaltige Lösungen und Investitionen für die Energiewende

    Ergebnis: 135,5 Mio. Euro Umsatz, 3,0 Mio. Euro Überschuss

    13 Mio. Euro Investitionen in Energiewendeprojekte und Versorgungssicherheit

    Quartierlösungen für mehr Energieeffizienz und Nachhaltigkeit

 

Düren, den 04. Mai 2022

Die Stadtwerke Düren (SWD) haben im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz in Höhe von 135,5 Millionen Euro (Vorjahr: 130,8 Millionen Euro) erzielt und damit einen Jahresüberschuss in Höhe von 3,0 Millionen Euro (Vorjahr: 4,2 Millionen Euro) erwirtschaftet. Wesentliche Belastungen für die Ergebnisentwicklung waren die andauernden Auswirkungen der Corona Pandemie und die Turbulenzen an den Energiemärkten im vierten Quartal 2021 mit den stark gestiegenen Energiepreisen. Dennoch blieben die Ausschüttungen an die Stadt Düren durch Steuern, Konzessionsabgaben und Gewinnanteile mit 7,1 Millionen Euro auf Vorjahresniveau (7,4 Millionen Euro). Aufgrund der Corona-Pandemie sowie des Ukrainekriegs verzichtet der Energie- und Wasserversorger wie schon im Vorjahr auf eine Gesamtprognose für das laufende Geschäftsjahr der SWD-Gruppe.

„Vor dem Hintergrund der turbulenten Preisentwicklung an den Energiemärkten im vierten Quartal ist unser Ergebnis nicht ideal, aber in Ordnung“, sagt Heinrich Klocke, Geschäftsführer der Stadtwerke Düren. Wie die meisten Energieversorger sichern die SWD durch langfristige Verträge eine größtmögliche Sicherheit bei den Beschaffungspreisen und kaufen kurzfristig aktuell benötigte Zusatzmengen ein. „Dadurch hatte die Preisentwicklung an den Energiebörsen einen signifikanten Einfluss auf unser Ergebnis. Aufgrund des kurzfristigen Auftretens erst gegen Ende des Jahres war es uns nicht möglich, hier durch Einsparungen oder andere Maßnahmen gegenzusteuern“, erläutert Klocke weiter. 

Die Entwicklung beim Energieeinkauf war auch der Grund für die Tarifanpassungen Anfang 2022. Bedingt durch die Ukrainekrise und die weiterhin angespannten Energiemärkte schließt Klocke nicht aus, dass weitere Tarifanpassungen in den nächsten zwölf Monaten notwendig sein werden. „Wir tun jedoch alles dafür, dies im Jahr 2022 zu verhindern“, versichert der SWD-Geschäftsführer. In diesem Zusammenhang bedanken sich Heinrich Klocke und seine zwei Geschäftsführerkollegen Cord Meyer (Leitungspartner) und André Jumpertz (EnergieRevolte) bei allen Mitarbeitenden der SWD-Gruppe für den Einsatz im vergangenen Jahr: „Wir sehen, wie engagiert die Kolleginnen und Kollegen sich jeden Tag für unsere Kundinnen und Kunden und unsere Unternehmen einsetzen – ob aus dem Homeoffice, vor Ort im Dürener Stadtgebiet oder an einem unserer Standorte. Für dieses Miteinander sind wir sehr dankbar“, so Klocke im Namen seiner Kollegen.

 

EEG-Umlage entfällt: Tarifsenkung im zweiten Halbjahr

Eine Tarifsenkung stellen die SWD zum 1. Juli 2022 in Aussicht: Dann fällt die staatliche EEG-Umlage für Strom zur Förderung Erneuerbarer Energien weg. „Diese Kostenersparnis in Höhe von 3,7 Cent (brutto, 4,43 Cent) je Kilowattstunde werden wir eins zu eins an unsere Kunden weitergeben“, sagt Heinrich Klocke. Im Durchschnitt sinkt so der Preis je Kilowattstunde um rund 8 Prozent bei den SWD.

 

Insolvenzen von Billiganbietern: Aufgaben als Grundversorger mehr als erfüllt

Als Folge der Turbulenzen am Energiemarkt stellten Ende 2021 gleich mehrere Energiediscounter ihre Lieferungen ein. In einem solchen Fall übernehmen die Stadtwerke Düren im Vertriebsgebiet als Grundversorger nahtlos die Energielieferung. „Hier gilt unser besonderer Dank den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Vertrieb. Sie wurden zwei Tage vor Weihnachten 2021 mit dieser Situation konfrontiert und haben bis Mitte Januar 2022 quasi durchgearbeitet. Einige Urlaube mussten gestrichen und viele Überstunden geleistet werden“, fasst Heinrich Klocke die Situation zusammen. „Für dieses Engagement sind wir dankbar. Zudem hat sich gezeigt, dass wir mit unseren standardisierten Prozessen gut auf eine solche Situation vorbereitet sind“, so Klocke. Lediglich die Menge der betroffenen Haushalte sei eine besondere Herausforderung gewesen.

 

Energiewende durch Quartierslösungen vorantreiben

Verstärken konnten die SWD im Geschäftsjahr 2021 ihr Engagement für Quartierslösungen. Zuletzt ist das Quartier „In den Hofgärten“ im Dürener Grüngürtel hinzugekommen. Hier versorgen die SWD zukünftig 33 Ein- und Zweifamilienhäuser sowie 7 Mehrfamilienhäuser und ein „Betreutes Wohnen“-Projekt mit Wärme aus einer Heizzentrale, die sich im Keller eines der Gebäude befindet. Als Wärmeerzeuger kommt ein Blockheizkraftwerk zum Einsatz, das neben Wärme auch Strom erzeugt und den Brennstoff somit optimal nutzt. Für die Deckung von Spitzen im Winter wurde zudem ein Gaskessel verbaut. „Durch den Einsatz des Blockheizkraftwerks mit Kraft-Wärme-Kopplung sparen wir in diesem Quartier rund 230 Tonnen CO2 jährlich ein und leisten so einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und zu mehr Nachhaltigkeit in der Region“, erläutert Heinrich Klocke. Sobald die Bebauung dieses Neubauquartiers fortgeschritten ist, planen die SWD eine öffentliche Ladesäule zu errichten, um neben der Quartierswärme auch durch Elektromobilität die Energie- und Mobilitätswende voranzutreiben. Momentan versorgen die SWD fünf Quartiere und 13 Großanlagen – zum Beispiel Krankenhäuser oder kommunale Gebäude – mit einer zentralen Wärmeversorgung. „Insgesamt profitieren rund 1.100 Haushalte von unseren Quartierslösungen, im Endausbau der aktuellen Quartiere werden es etwa 1.250 Haushalte sein“, sagt Heinrich Klocke. 

 

Neue Quartierslösungen werden noch grüner

Bei rund zehn weiteren Quartieren und Großanlagen stehen die SWD aktuell in Verhandlungen. Diese sollen dann zum großen Teil durch Wärmepumpen realisiert werden: Hierbei werden Umgebungsluft oder Erdreich als Wärmequelle für die Beheizung der Haushalte genutzt – ein umgekehrter Kühlschrank also. „Diese Anlagen werden mit unserem Ökostrom betrieben und ermöglichen 100% CO2-neutrale Wärme. Somit leisten wir einen weiteren Beitrag zur Dekarbonisierung unserer Region“, erklärt Klocke weiter.
 

Angebote für Hausbesitzer und besonderer Service für Vermieter

Bei den Angeboten für Eigenheimbesitzer und Vermieter setzen die SWD zukünftig ebenso verstärkt auf Wärmepumpen als Contracting-Modell. Hierbei planen die SWD neben den Anschaffungs- auch die kompletten Betriebskosten der Anlage zu übernehmen – Hausbesitzer zahlen dann nur einen Mietkostenanteil für die installierte Wärmeerzeugungsanlage und den Verbrauch der Wärmeenergie, die sie benötigen. . Als besondere Serviceleistung haben die SWD im vergangenen Jahr ihren „Wärmepumpen-Check“ auf ihrer Webseite eingerichtet. Damit können Kundinnen und Kunden aus dem Versorgungsgebiet der SWD selbst schnell ermitteln, ob eine Wärmepumpe für ihr Objekt grundsätzlich möglich ist. „Ein besonderes Fachwissen wird dazu nicht benötigt. Die Eingabe von allgemeinen Informationen wie der Quadratmeterzahl, Art der Heizkörper, Personen im Haushalt oder der aktuellen Heizart genügen“, erläutert Klocke. Als Ergebnis sehen die Kundinnen und Kunden dann sofort eine erste Indikation, ob ihr Gebäude für eine Wärmepumpe geeignet ist oder ob vorab weitere Sanierungsmaßnahmen notwendig werden könnten. 

Für Vermieterinnen und Vermieter mit einer Wärmepumpen-Lösung der SWD wird der Energieversorger zudem einen besonderen Service anbieten: In Mehrfamilienhäusern übernehmen die SWD die Einzelabrechnung mit den Mietern. „Das spart Vermietern ohne Gebäudeverwaltung jede Menge Arbeit und wird dankbar angenommen“, sagt Heinrich Klocke.

 

Holzpelletanlage für Internat in Vossenack

Einen aktiven Beitrag zur Dekarbonisierung leistet seit dem vergangenen Jahr die neue Holzpellet-Anlage des Franziskus Internates in Vossenack. Seit Mai 2021 beheizen die Stadtwerke dort mit 800 kW Leistung die Schulräume für die rund 580 Schülerinnen und Schüler, das Schwimmbad, das Internat, eine Großküche und das Kloster. „Die Umstellung auf diese moderne Heizung hat bisher allein rund 440 Tonnen CO2 eingespart“, erklärt Heinrich Klocke. Parallel hatte die SWD-Beteiligung Rurenergie eine Photovoltaikanlage mit 300 kWpeak auf dem Dach des Schulgebäudes installiert. „Damit sind das Gymnasium und das Kloster bilanziell autark“, rechnet Klocke vor. 
 

Viele nachhaltige Produkte bereits im Angebot, weitere in der Planung

„Mit solchen Projekten, unseren Quartierslösungen, den eigenen Photovoltaik- und Wärmepumpen-Angeboten und den Projekten der Rurenergie, mit unserem Engagement beim Thema Elektromobilität und unseren 100 Prozent grünen Energietarifen können wir nicht ohne Stolz sagen, dass wir unsere Mission, die Energiewende aktiv mitzugestalten, jedes Jahr ein Stück mehr erfüllen und damit einen aktiven Beitrag zur Nachhaltigkeit unserer Gesellschaft leisten. Der grausame Krieg in der Ukraine und die damit zusammenhängenden Turbulenzen am Energiemarkt würden nun den Ausbau erneuerbarer Energien und die damit verbundene Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen noch verstärken. Hier leisteten auch die SWD ihren Beitrag: „Wir schauen gerade, wie wir unser grünes und nachhaltiges Produktangebot für die Bürgerinnen und Bürger noch weiter ausbauen können. Wir werden in den kommenden Monaten weitere Angebote und Projekte vorstellen oder bestehende Angebote optimieren“, so Klocke. 

 

SWD gewinnen Ausschreibung für Verdopplung der E-Ladesäulen im Stadtgebiet

Ein weiteres Projekt befindet sich bereits in der Umsetzung: Bis September errichten die Stadtwerke Düren, im Auftrag der Stadt Düren, 20 neue Ladesäulen mit insgesamt 40 Ladepunkten auf öffentlichen Flächen. Im Zentrum unter anderem am Parkplatz Pletzerturm und in der Oberstraße, aber auch in den Stadtteilen. Bei der Festlegung der Standorte konnten sich die Bürgerinnen und Bürger mit Vorschlägen über eine Onlineplattform der Stadt Düren und der Leitungspartner beteiligen. „Mit den Ladesäulen leisten wir einen wichtigen Beitrag für den kommunalen Klimaschutz und verbessern die Luftqualität in unserer Stadt“, sagt Heinrich Klocke.

 

Investitionen in Versorgungssicherheit

Investiert haben die SWD zusammen mit Leitungspartner, der 100-prozentigen Tochtergesellschaft, im vergangenen Jahr rund 13 Millionen Euro. Diese wurden in Projekte zur Gestaltung der lokalen Energiewende, insbesondere aber für die Erneuerung oder Instandhaltung der Netze und zur Stärkung der Versorgungssicherheit der Dürenerinnen und Dürener eingesetzt – unter anderem für die Erneuerung einer der beiden zentralen Trinkwasserleitungen für Düren. 2021 wurde mit dem Abschnitt vom Dürener Tierheim bis zur Kreuzung Burgauer Allee begonnen, der nun finalisiert wird. Eine Erneuerung, die aus Sicht von Cord Meyer, Geschäftsführer der Leitungspartner, immer wichtiger wird, da der Wasserverbrauch kontinuierlich jedes Jahr steigt. „Während Experten noch vor zehn Jahren davon ausgingen, dass der Trend in Richtung weniger Wasserverbrauch anhielte, sehen wir heute eine eindeutige Trendumkehr – die Menschen verbrauchen von Jahr zu Jahr mehr Wasser“, fasst Meyer die Situation zusammen. Verantwortlich dafür seien die immer länger anhaltenden Trockenphasen, hohe Temperaturen sowie der Lebensstil der Menschen. Hinzu kommt laut des Geschäftsführers der Leitungspartner das kontinuierliche Wachstum der Stadt Düren mit jährlich mehr Einwohnern. „Wir haben aktuell genug Kapazitäten und die Versorgung ist durchgängig gesichert – aber wir wollen natürlich auf den steigenden Bedarf der Stadt vorbereitet sein“, so Meyer weiter. Daneben investierte 2021 die SWD-Gruppe an verschiedenen Stellen in den Ausbau und die Erhaltung der Verteilungsnetze für Strom und Gas, sowie in den Ausbau der Glasfasernetze. „Der Krieg in der Ukraine wird zu erheblichen Anpassungen der Energiebereitstellung in Europa und insbesondere in Deutschland führen. Die Gewährleistung der Versorgungssicherheit rückt wieder in den Mittelpunkt der gesamten Energiewirtschaft. Somit haben auch die Investitionen in die Substanzerhaltung und Modernisierung der Strom- und Gasnetze der SWD-Gruppe eine sehr hohe Bedeutung“, unterstreicht Klocke.

 

Leitungspartner: Digitalisierung im Zeichen der Energiewende

Bei den Leitungspartnern stand 2021 neben den Investitionen in die Netze das Thema Digitalisierung im Mittelpunkt. Durch die Bereitstellung eines „Online-Netzanschlussprüfers“ ist es so zum Beispiel inzwischen für die Bürgerinnen und Bürger selbst möglich, auf der Webseite der Leitungspartner herauszufinden, ob und wie eine geplante Ladesäule für Elektrofahrzeuge oder eine Photovoltaikanlage an das öffentliche Netz angeschlossen werden kann. Dazu haben die Leitungspartner über Jahre einen „digitalen Zwilling“ des Dürener Stromnetzes erstellt. Diese digitale Kopie ist gerade vor dem Hintergrund der starken Zunahme von Elektroladestationen und PV-Anlagen eine große Hilfe bei der Planung neuer Netze oder der Modernisierung der bestehenden Infrastruktur. „Damit können wir erstmals einfach und schnell simulieren, wie wir unsere zukünftigen Netze dimensionieren müssen, wenn in einer Straße oder in einem Ortsteil viele neue Photovoltaikanlagen hinzukommen“, erläutert Cord Meyer. Dass dies alles andere als Zukunftsmusik ist, beweist er mit einer Zahl: Allein im Jahr 2021 vergrößerte sich die Anzahl an Photovoltaik-Anlagen auf den Dürener Dächern um mehr als 10 Prozent auf rund 1100. Das Potential sei noch lange nicht ausgeschöpft.

 

Tochtergesellschaft EnergieRevolte verdoppelt Kundenstamm

Die Geschäftsentwicklung der SWD-Tochtergesellschaft EnergieRevolte hat die Erwartungen erfüllt: „Wir konnten unseren Kundenstamm in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdoppeln“, berichtet EnergieRevolte-Geschäftsführer André Jumpertz. Das Unternehmen bietet Prepaid-Tarife für Strom an, die über eine eigene App gesteuert werden. Nach ersten überregionalen Tests im Jahr 2020 weitet die EnergieRevolte ihr Vermarktungsgebiet nun kontinuierlich aus. Nach Berlin kam 2021 Hamburg dazu, Anfang 2022 zudem die Regionen Hannover, Leipzig, Halle/Saale, Chemnitz, Magdeburg und Dresden. Für die Zukunft rechnet André Jumpertz mit einer anhaltenden Nachfrage nach dem innovativen Stromtarif: „Gerade vor dem Hintergrund der Energiepreise achten die Menschen immer stärker auf ihre eigenen Stromkosten. Ein Prepaid-Tarif kann vielen von ihnen helfen, die Ausgaben besser im Blick zu behalten. Mit der einfachen Steuerung per App ist das Aufladen zudem flexibel und modern gelöst.“ Kunden, die sich für einen Vertrag bei der EnergieRevolte entscheiden, erhalten den dafür notwendigen Zähler kostenfrei. Der Vertrag beinhaltet eine Preisgarantie von zwölf Monaten. Darüber hinaus vermarktet die SWD-Tochter die eigene Technologie und App auch an andere Energieversorger, um damit eigene Prepaid-Produkte anzubieten. „Hier konnten wir im zurückliegenden Geschäftsjahr vier neue Energieversorger als Kunden gewinnen. Vier weitere befinden sich aktuell in der Pilotphase“, so Jumpertz weiter.

 

Ausblick: Ukrainekrieg, Corona, Turbulenzen am Energiemarkt    

Ein Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr erscheint im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg und entsprechenden Auswirkungen auf die Energiemärkte und die Versorgungssicherheit sehr schwierig. Für die kommenden Monate empfehlen die SWD allen Kundinnen und Kunden, ihre Energieverbräuche auf den Prüfstand zu stellen und sparsam mit Energie umzugehen. „Wenn jeder Haushalt es schafft, zehn Prozent weniger Gas zu verbrauchen, können wir dem kommenden Winter etwas entspannter entgegensehen“, sagt Heinrich Klocke. Der SWD-Geschäftsführer spricht von einer „kollektiven Anstrengung“, um für den wahrscheinlich eintretenden Fall einer Mangellage etwas entgegen setzen zu können. Für Privatkunden bieten die SWD unterstützend eine Energieberatung im Kundencenter an und helfen mit Tipps zum Energiesparen. Zum Beispiel empfehlen die SWD Besitzern einer Gastherme, diese jetzt in den Sommermonaten warten zulassen: Eine falsch eingestellte Gastherme verbrauche unnötig viel Energie. Das könne durch eine Wartung zuverlässig vermieden werden. „Unternehmen sollten in Sachen Energieversorgung zudem ihre Abhängigkeit von fossiler Energie betrachten und überprüfen, ob Dachflächen für die Installation von Sonnenkollektoren genutzt oder Wärmepumpen zur Wärmeerzeugung zum Einsatz kommen können. Hier stehen wir als Gesprächspartner gerne bereit“, so Klocke.

 

Abschläge anpassen, Überraschungen vermeiden

Aber auch wenn nicht mehr Energie eingespart werden kann, möchten die SWD ihre Kundinnen und Kunden so gut wie möglich im Umgang mit steigenden Energiekosten unterstützen. „In jedem Fall raten wir, die Abschläge bereits heute anzupassen, damit eine mögliche Nachzahlung bei der Jahresrechnung so gering wie möglich ausfällt“, sagt Klocke. Wenn die monatlichen Abschläge oder eine hohe Nachzahlung die Haushaltskasse zu sprengen drohen, dann empfehlen die Stadtwerke, sich frühzeitig mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Kundencenter oder an der Hotline in Verbindung zu setzen. „Es ist immer unser Ziel, eine gute und einvernehmliche Lösung für beide Seiten zu finden. Das ist einer der vielen Punkte, die uns signifikant von Billiganbietern unterscheiden“, ist Vertriebsleiter Ingo Vosen überzeugt. Erreichbar sind die SWD für alle Anliegen telefonisch unter (02421) 126-233, per WhatsApp an 0179 421 06 92, via E-Mail (kundencenter@stadtwerke-dueren.de) oder über den Chat auf www.stadtwerke-dueren.de.

 

Über die Stadtwerke Düren

Mit Ökostrom und CO2-neutralem Erdgas setzen die Stadtwerke Düren GmbH (SWD) für ihre rund 60.000 Kundinnen und Kunden aus Düren und der Gemeinde Merzenich ausschließlich auf umweltfreundliche Energie. Damit unterstreicht das Unternehmen sein Engagement bei den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Heute sind die Stadtwerke Düren ein ganzheitlicher Energiedienstleister, bei dem Umdenken ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie ist. Neben der zuverlässigen und nachhaltigen Versorgung mit Strom, Gas oder Wasser gestalten die SWD so dank zukunftsweisender Themen wie Photovoltaik, Wärme-Contracting oder E-Mobilität die Energiewende für die Menschen vor Ort aktiv mit. 

Über die Beteiligungen an der Green GECCO GmbH & Co. KG sowie der Rurenergie GmbH unterstützen die Stadtwerke Düren zahlreiche Projekte rund um den Ausbau regenerativer Energien. Das Umweltmanagementsystem der SWD entspricht der international geltenden Umweltnorm DIN EN ISO 14001, zertifiziert durch den TÜV Nord. Das Unternehmen ist zudem TSM zertifiziert. Seit 2008 wurden die SWD bis einschließlich 2020 vom Energieverbraucherportal jährlich als „TOP-Lokalversorger“ ausgezeichnet, 2020 außerdem von FOCUS-MONEY als „TOP Stromversorger Region Düren“. Die hohe Servicequalität der SWD wird seit 2018 jährlich durch die imug-Auszeichnung „TOP-Performer“ untermauert.

Anteilseigner der SWD sind mehrheitlich die Stadt Düren sowie die zur E.ON gehörende Westenergie AG. Die SWD-Gruppe beschäftigt zusammen mit ihren Tochterunternehmen, der Leitungspartner GmbH und der Energie-Revolte GmbH, rund 270 Mitarbeiter, davon 19 Auszubildende.